Klassisches Händlernetz So will der chinesische Autobauer Chery in Deutschland starten

Von Andreas Wehner 2 min Lesedauer

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Mit seinen beiden Marken Omoda und Jaecoo kommt der chinesische Autokonzern Chery im kommenden Jahr nach Europa. Den Vertrieb soll ein klassisches Händlernetz übernehmen. Chery-Europe-Geschäftsführer Jochen Tüting will mittelfristig auch eine Produktion vor Ort etablieren.

Der Omoda 5 ist das erste Modell, mit dem Chery in Deutschland starten will. Er kommt zunächst als Verbrenner und später auch in einer Elektroversion.(Bild:  Chery)
Der Omoda 5 ist das erste Modell, mit dem Chery in Deutschland starten will. Er kommt zunächst als Verbrenner und später auch in einer Elektroversion.
(Bild: Chery)

Der chinesische Autobauer Chery steht vor dem Marktstart in Europa. Nach den Pilotmärkten Spanien und Italien will Chery ab dem 2. Quartal 2024 auch in Deutschland die ersten Fahrzeuge der beiden Marken Omoda und Jaecoo ausliefern – über ein klassisches Händlernetz. Das kündigte Jochen Tüting, Geschäftsführer von Chery Europe, im Gespräch mit »kfz-betrieb« an. Weitere Märkte sollen folgen. Zudem will Chery mit Exlantix noch ein Premium-Elektro-Fabrikat nachlegen.

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Den Vertrieb will Chery in den wichtigsten europäischen Märkten selbst übernehmen und gründet derzeit entsprechende Tochtergesellschaften. In Deutschland rechnet Tüting zunächst mit einem Händlernetz, das aus 80 bis 120 Vertriebsstützpunkten bestehen und beide Marken unter einem Dach verkaufen soll. „Wir wollen dem Kunden recht schnell eine Vertrauensperson gegenüberstellen, die er kennt“, sagt der Geschäftsführer.