Händlerverband Christoph Stürmer wird Generalsekretär der AECDR

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Viele tiefgreifende politische Weichenstellungen laufen über Brüssel. Um seine Anliegen vorzutragen, erhält der im AECDR organisierte Vertragshandel nun eine versierte Stimme. Christoph Stürmer arbeitete bereits für PwC und IHS.

Der Autoanalyst und Berater Christoph Stürmer ist seit Jahresstart Generalsekretär des europäischen Händlerverbands AECDR.(Bild:  Vindelici)
Der Autoanalyst und Berater Christoph Stürmer ist seit Jahresstart Generalsekretär des europäischen Händlerverbands AECDR.
(Bild: Vindelici)

Die Alliance of European Car Dealers and Repairers (AECDR) mit Sitz in Brüssel hat sich personell verstärkt. Der langjährige Branchenanalyst und Berater Christoph Stürmer hat dazu die Position des Secretary General des Verbands übernommen. Stürmer stößt als Senior Project Executive der Kommunikationsagentur „Time & Place Consulting“ zu dem Verband. Beide sind seit Jahresstart in einer strategischen Kooperation miteinander verbunden.

Stürmer bringt eine langjährige Erfahrung in der strategischen Beratung sowie in der Arbeit in Industrie- und Verbandsstrukturen auf europäischer Ebene mit. Seine ersten Schritte in der Automobilbranche ging er zunächst bei Mercedes-Benz. Später arbeitete er lange Jahre für die Analyse-Unternehmen IHS und PwC Autofacts. In seiner neuen Rolle wird er die operative Führung des Verbands verantworten. Der Gründer von Time & Place Consulting, Glenn Cezanne, ist seit 18 Jahren in Brüssel aktiv und wird als Strategic Advisor die Interessenvertretung des Verbands und der Mitglieder gegenüber europäischen Institutionen weiter vorantreiben.

Mit der Partnerschaft stärke AECDR die strategischen und operativen Kompetenzen in einer Phase tiefgreifender Veränderungen der Automobilbranche, heißt es in einer Mitteilung des Verbands. Die Agentur ist darauf ausgerichtet, die Entscheidungsfähigkeit ihrer Klienten zu fördern und Einflusskanäle auszubauen. „Wir sind strategischer Zugangspunkt für den Eintritt in oder den Aufbau von Märkten und Ihre Kommunikationslinie zu Regierungen, Aufsichtsbehörden, der öffentlichen Meinung sowie zu öffentlichen Beschaffungs-, Finanzierungs- und Förderagenturen“, heißt es in der Selbstbeschreibung auf Linkedin.

Die AECDR vertritt und fördert die Interessen von 57.500 Vertragshändlern und autorisierten Werkstätten. Insgesamt beschäftigen diese Unternehmen 1.175.000 Mitarbeiter. AECDR-Präsident Gerardo Perez begrüßt die Kooperation ausdrücklich als starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit der Branche. „Die Automobilbranche steht aktuell vor zahlreichen und komplexen Herausforderungen. Gemeinsam werden wir diese entschlossen angehen und die Position unserer Mitglieder in Europa weiter stärken“, sagte Perez.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ist seit dem Jahr 2019 Mitgründer und Mitglied im AECDR. Daneben gibt es auf europäischer Ebene noch den Verband Automotive Mobility Europe (AME), zu dessen Mitgründern ebenfalls der ZDK gehört. AME versteht den AECDR als Interessenvertreter des Markenhandels als wichtige Ergänzung.

(ID:50679076)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung