Neuer Flagship-Store Cupra ist im alternativen Herzen Berlins angekommen

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Anders als andere Marken – diese Kernbotschaft spielt Cupra in verschiedenen Variationen. Nun sorgt ein neuer Flagship-Store für Aufmerksamkeit: mitten in Berlin im neu entstehenden Quartier „Am Tacheles“.

Die künftige Cupra City Garage in Berlin hat mehr den Charakter einer Szenekneipe.(Bild:  Seat Deutschland)
Die künftige Cupra City Garage in Berlin hat mehr den Charakter einer Szenekneipe.
(Bild: Seat Deutschland)

Nun bekommt auch Berlin eine Cupra City Garage – zwei Jahre nach dem Start des Pendants in München. Konzeptionell nimmt der neue Begegnungsort der spanischen Marke den Trend auf, mehr sein zu wollen, als nur ein Showroom für aktuelle Cupra-Modelle. Vielmehr geht es um die niederschwellige Begegnung mit dem Fabrikat und den von ihm propagierten urbanen Lifestyle.

So wie in München die Cupra City Garage am Odeonsplatz am Puls der Metropole sitzt, soll Cupra auch in Berlin für die zahlungskräftige Klientel unübersehbar werden. Öffnen soll der neue Flagship-Store in der Oranienburger Straße, in Berlin-Mitte, wo das neue Quartier „Am Tacheles“ entsteht. „Für Wohnen, Arbeiten und Einkaufen auf höchstem Niveau“, wie es in der Projektbeschreibung des Architekturbüros Herzog & de Meuron heißt. Und ganz selbstbewusst wird der Neubau des Quartiers als „das spannendste städtebauliche Projekt der Metropole“ bezeichnet.

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Kurz, es ist eine Lage wie gemacht für die Marke Cupra, die sich selbst konsequent als „Challenger Brand“ bezeichnet. Entsprechend geht Cupra für die Herausforderung des Markenaufbaus einen anderen Weg. Die Berliner City Garage vereint Gastronomie-Angebote mit Bar-Betrieb und garniert den Raum mit Kunst und Musik. Platz findet das Konzept auf zwei Ebenen mit einer Gesamtfläche von 500 Quadratmetern.

So entsteht mitten in der Hauptstadt ein Kommunikationsraum für viele gesellschaftliche und Berufsgruppen. „In Zukunft wird der Showroom in der Berliner Cupra City Garage mit der Unterstützung lokaler Partner lebendig und in die Kunst- und Musikszene der Stadt eingebettet“, heißt es in einer Mitteilung von Cupra.

Man wolle authentische Markenerlebnisse schaffen für Kunden ebenso wie für alle, die sich mit der Marke verbunden fühlen. Für Autokaufwillige gibt es natürlich ebenfalls etwas zu sehen: Immerhin drei Fahrzeuge sind als Ausstellungsstücke in der Berliner City Garage vorgesehen. Wie schon in München will man aber auch neue Präsentations- und Ansprachekonzepte ausprobieren.

Die Lage und der Name „Am Tacheles“ ist in der alternativen Szene in Berlin übrigens tief eingegraben. Das Tacheles war nach der Wende und der Wiedervereinigung die Heimat einer Künstlerinitiative und vielfach in der Nutzung und Verwertung umstritten – bis hin zur Hausbesetzung. Seit der Zwangsräumung wird das 85.000 Quadratmeter große Areal saniert, um- und neu gebaut – und gilt durchaus als Symbol für die Gentrifizierung und Luxussanierung in der Hauptstadt. Ob die von Cupra ins Visier genommene nicht ganz so typische Autokauf-Klientel, sprich die hippe Szene Berlins, wieder auf das Tacheles anspricht – man darf gespannt sein.

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