Markenaufbau Cupra startet mit City Garage in Wien

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

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In pulsierenden Metropolen setzt sich Cupra gerne mit einem Schauraum in Szene. So nun auch in Wien: Unweit vom Café Sacher und der Hofburg hat die weltweit elfte Cupra City Garage ihren Betrieb aufgenommen.

Die Cupra City Garage in Wien ist mehr eine Bar und ein Kulturtreffpunkt als ein Autohaus.(Bild:  Seat)
Die Cupra City Garage in Wien ist mehr eine Bar und ein Kulturtreffpunkt als ein Autohaus.
(Bild: Seat)

Wien ist um eine Attraktion reicher. Inmitten der Altstadt stoßen Touristen und Einheimische, wenn sie sich der Staatsoper oder der Hofburg nähern, neuerdings fast zwangsläufig auf die jüngste Cupra City Garage im Eigenbetrieb des spanischen Herstellers. In Anwesenheit von Markus Haupt, derzeit interimsweise der Vorstandsvorsitzende von Seat und Cupra, startete die spanische Marke am 15. Mai ihre weltweit elfte City Garage.

Diese Standorte, die letztlich vom Volkswagenkonzern selbst betrieben werden (in Wien ist es Porsche Österreich), sollen dazu beitragen, die Markenbekanntheit weiter zu erhöhen und Interessenten über nicht-automobile Angebote anzusprechen. Oder wie es der Hersteller in einer Pressemitteilung schreibt: „Der neue Standort in der Maysedergasse stärkt die Präsenz der Marke in Österreich und bietet einen neuen kulturellen Hotspot im Herzen der Hauptstadt.“ In Deutschland betreibt Cupra zwei dieser Standorte in München und in Berlin.

Prominenz zur Eröffnung der Cupra City Garage Wien: (v. l.) Cupra-Brandmanager Timo Sommerauer, Seat/Cupra-Interimschef Markus Haupt, Wolfgang Wurm, Geschäftsführer von Porsche Österreich, und Seat/Cupra-Vertriebsvorstand Sven Schuwirth.(Bild:  Seat)
Prominenz zur Eröffnung der Cupra City Garage Wien: (v. l.) Cupra-Brandmanager Timo Sommerauer, Seat/Cupra-Interimschef Markus Haupt, Wolfgang Wurm, Geschäftsführer von Porsche Österreich, und Seat/Cupra-Vertriebsvorstand Sven Schuwirth.
(Bild: Seat)

Die Cupra City Garage Wien ist 470 Quadratmeter groß. Der Raum hat wenig mit einem konventionellen Auto-Verkaufsraum zu tun. Sitzgruppen aus braunem Leder fallen sofort ins Auge, dahinter wartet ein Tresen auf Kundschaft. Eine Wand wird eingenommen von einem großen Gemälde des Wandmalers Chris Princic – der das Cupra-Emblem in die Motivik eingewoben hat. Ausgeleuchtet wird der Raum von Designlampen, die den warmen Ton des Cupra-Kupfers verströmen. Das Grunddesign der Regale, die Cupra-Zubehör und -Merchandising-Produkte präsentieren, oder die Wände in dunkelgrauer Betonoptik entsprechen gleichzeitig der Cupra-CI der normalen Schauräume im Handel.

Networking mit Kaffeegenuss

Die Wiener City Garage dient als Treffpunkt nach der Arbeit oder als Anlaufstelle für Networking. Events, Live-DJ-Sessions, exklusive Meetings sowie Ausstellungen und Aktionen jungen Talenten der Wiener Kunst- und Kulturszene sollen dazu beitragen, dass Cupra mit Kunden und neuen Zielgruppen „auf einer tieferen Ebene in Kontakt treten“ kann, wie es Timo Sommerauer nennt, Brand Manager von Cupra in Österreich. Angesichts dieser Konzeption ist jede Cupra City Garage ein weiterer Marketing-Baustein, um Cupra als globale Marke Schritt für Schritt aufzubauen.

Die Cupra-Fahrzeuge können Kauf- oder Leasing-Interessenten natürlich auch erleben. Trotz oder wegen der Innenstadt-Lage hat Cupra angekündigt, „exklusive Testfahrten durch die Wiener Innenstadt“ anzubieten. Damit werde die Vision der Marke von Mobilität als sportlich, individuell und nachhaltig erlebbar gemacht.

Die Cupra City Garage Wien war in gewisser Hinsicht überfällig. Die Marke erreichte in Österreich zuletzt einen Marktanteil von 4,1 Prozent und verzeichnete zwischen Januar und März 2025 das beste erste Quartal. Weltweit lieferte sie in diesem Zeitraum 78.000 Fahrzeuge aus – ebenfalls ein Bestwert. Cupra City Garages gibt es derzeit neben Wien, Berlin und München in Mexiko-Stadt, Mailand, Lissabon, Rotterdam, Sydney, Paris, Madrid und Istanbul.

Lifestyle-Versuche mit Tapas-Bar

Die Cupra City Garage in Wien schließt an eine weiter Form der alternativen Kundenansprache an, die Seat in der Metropole im Sommer 2020 gestartet hatte: die „Hola Tapas Bar“ in einem Wiener Außenbezirk. Hier kombinierte der Hersteller die Themen Gastronomie und das Thema Automobil – und brachte damals erstmals niederschwellig neue Kundengruppen mit dem Lifestyle von Cupra in Kontakt (wobei auch Seat-Modelle ausgestellt wurden).

Das Konzept schon damals: Seat/Cupra will die Kontaktpunkte zu den potenziellen Käufern dorthin verlagern, wo die Menschen sind und damit die klassischen Verkaufspunkte ergänzen. „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit der ‚Hola Tapas Bar‘ neue Maßstäbe für exklusive Kundenerlebnisse setzen“, sagte damalige Seat-Vertriebschef Wayne Griffiths laut einer Mitteilung.

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