Absatzziele 100.000 Cupra-Neuwagen in Deutschland im Jahr 2025

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Die Ziele für die junge Marke Cupra wachsen – und der deutsche Markt rückt dabei immer mehr in den Fokus. Bereits in zwei Jahren soll Cupra hierzulande allein so viele Neuwagen verkaufen, wie es zuletzt Seat und Cupra zusammen schafften.

Cupra ist in Deutschland weiter auf Erfolgskurs, doch auch der Seat-Absatz wächst wieder. Mittelfristig soll Cupra aber allein 100.000 Neuwagen im Jahr stellen.(Bild:  Grimm/»kfz-betrieb«)
Cupra ist in Deutschland weiter auf Erfolgskurs, doch auch der Seat-Absatz wächst wieder. Mittelfristig soll Cupra aber allein 100.000 Neuwagen im Jahr stellen.
(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Seat und Cupra bewegen sich in Deutschland und weltweit weiter auf einer Erfolgswelle. Mit nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) 60.485 Neuzulassungen im ersten Halbjahr liegt das Fabrikat inzwischen auf Platz sieben der meistverkauften Marken in Deutschland. Der Absatz kletterte um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allein im Juni nahmen 13.455 Käufer ihr neues Seat- oder Cupra-Modell in Empfang (+22 % im Vergleich zum Juni 2022).

Damit festigt der deutsche Markt seine herausragende Stellung für den spanischen Autobauer. „Wir verkaufen hierzulande seit einigen Jahren mit Abstand die meisten Seat- und Cupra-Fahrzeuge – sogar mehr als in Spanien“, sagte Wout Van Parys, Finanzchef von Seat Deutschland, laut einer Pressemitteilung des Importeurs. Der Marktanteil von Seat/Cupra erreichte im ersten Halbjahr 4,3 Prozent.

Wie viele anderen Fabrikate auch, schiebt der Importeur einen hohen Auftragsbestand vor sich her, der nach dem Hochfahren der Produktion nun nach und nach abgebaut wird. Insgesamt ist die Stimmung im Vertriebsnetz allerdings mehr als gut, speziell auch der Aufbau der Marke Cupra mit ihren höheren Transaktionspreisen kommt an. Zuletzt hatte der IfA-Markenmonitor die gute Stimmung im Seat- und Cupra-Netz dokumentiert. Die Marken liegen auf Platz drei und vier im Gesamtranking – wobei sich die Zufriedenheit der Seat-Partner um eine halbe Note verbesserte und Cupra erstmals gesondert erfasst wurde und es auf Platz vier schaffte.

Welchen Anteil Cupra am deutschen Ergebnis im ersten Halbjahr hat, teilte Seat Deutschland nicht detailliert mit. Laut den KBA-Daten stellen aber allein die beiden originären Cupra-Modelle Born und Formentor 34 Prozent des Absatzes des Importeurs – oder knapp 20.700 Einheiten. Dazu kommen die Cupra-Derivate von Leon und Ateca, die das KBA nicht gesondert ausweist. Allerdings wurden bereits im Jahr 2022 hierzulande mehr Cupra-Modelle als Seat-Fahrzeuge verkauft – dass sich dieser Trend umgekehrt hat, ist unwahrscheinlich.

Das gilt allein schon, weil für den weiteren Aufbau der Marke Cupra der deutsche Markt zentral ist – und die Wachstumsziele entsprechend hoch sind. Im Jahr 2025 sollen in Deutschland 100.000 Cupra-Neuwagen abgesetzt werden, deutete Finanzchef Van Parys in der Pressemitteilung an. Das wären etwa doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Damals verkauften Seat und Cupra zusammen 11.600 Einheiten, ein Jahr zuvor waren es knapp 109.000 Einheiten.

Beitragen zum weiteren Abatzaufschwung sollen natürlich neue Produkte wie das elektrische SUV-Coupé Tavascan, der klassische SUV Terramar sowie der E-Kleinwagen Raval (bisher bekannt als Urban Rebel). Insgesamt soll Cupra mittelfristig 500.000 Auslieferungen im Jahr schaffen, hatte Cupra- und Seat-Chef Wayne Griffiths anfangs des Jahres angekündigt.

Helfen sollen auf diesem ambitionierten Weg die Vertriebspartner. In Deutschland bauten immer mehr Händler ihre Seat-Standorte im Rahmen der CI-Vorgaben um, oder eröffneten eigene Cupra Garagen, sagte Van Parys. „Der Handel glaubt genauso an den Erfolg von Cupra, wie wir es tun.“ Auch Erik Händler, Leiter der Händlernetzorganisation bei Seat Deutschland, sieht das Fabrikat und die Vertriebsorganisation auf dem richtigen Weg. „Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft und darauf, dass wir gemeinsam über uns hinauswachsen“, kommentierte er in einem Linkedin-Post zu den Markenmonitor-Ergebnissen.

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