Glinicke-Gruppe Cupra verdrängt E-Bikes in Kassel

Von Andreas Grimm 1 min Lesedauer

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Als die Zusatzgeschäfte-Welle rollte, hatte die Glinicke-Gruppe das E-Bike-Geschäft professionalisiert. Der Store mitten in Kassel wird nun für ein Wachstumsfabrikat benötigt. Das Fahrradgeschäft geht aber an einem anderen Ort weiter.

In Kassel am Königstor hatte die Glinicke-Gruppe offensiv auf den E-Bike-Verkauf gesetzt. Jetzt wird der Platz für einen Cupra-Showroom benötigt.(Bild:  Glinicke Holding)
In Kassel am Königstor hatte die Glinicke-Gruppe offensiv auf den E-Bike-Verkauf gesetzt. Jetzt wird der Platz für einen Cupra-Showroom benötigt.
(Bild: Glinicke Holding)

Die Glinicke-Gruppe ergänzt ihren traditionsreichen Standort am Königstor in Kassel mit einer Cupra Garage. Zwischen einem Showroom für MG und dem Volkswagen-Zentrum soll dort das spanische Fabrikat präsentiert werden, wo bislang hochwertige E-Bikes zum Verkauf stehen. Der G-Motion-Store, den Glinicke im Jahr 2021 in der Corona-Pandemie als alternatives und damals sehr gefragtes Mobilitätsangebot gestartet hatte, muss daher weichen.

Die Glinicke-Gruppe vertreibt Cupra außer in Kassel (im Standort Hessenkassel) noch an vier weiteren Standorten und sieht in dem Fabrikat wie viele andere Partner der Spanier Wachstumspotenzial. Entsprechend wird in Cupra investiert – gemäß den „anspruchsvollen Design- und Markenerlebnis-Vorgaben von Seat/Cupra“, heißt es von Glinicke. Der Hersteller habe spezifische Anforderungen gestellt, um die entsprechende Atmosphäre für Kunden schaffen.

Weil aber am Innenstadt-Standort Königstor nur begrenzter Platz zur Verfügung steht, hat sich Glinicke entschieden, den Bikestore G-Motion aufzugeben und die Flächen für den Ausbau des Automobilgeschäfts umzuwidmen. Mit der Entscheidung passe die Autohausgruppe das Angebot an die Bedürfnisse eines dynamischen Mobilitätsmarkts an. Der bisherige Seat-Cupra-Standort Hessenkassel wird damit mittelfristig ersetzt.

„Diese Entscheidung unterstreicht unsere Strategie, Mobilitätsangebote gezielt an die Kundenbedürfnisse anzupassen und unser Automobilgeschäft weiter zu stärken“, betont Thomas Giepen, Geschäftsführer Aftersales der Glinicke Automobil Holding. Das Unternehmen hat einen siebenwöchigen Räumungsverkauf gestartet.

Ganz aufgeben will Glinicke das Geschäft mit E-Bikes und Fahrrädern allerdings nicht. Im nahen Baunatal, südlich von Kassel, wird im dortigen Glinicke-Standort an der Porschestraße der Verkauf weitergeführt. Dort betreibt der Händler einen großen Standort – für Seat und Cupra.

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