»kfz-betrieb«-Insider Das denken deutsche Autohändler über chinesische Marken

Von Andreas Wehner 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Sehen deutsche Kfz-Betriebe die Markteintritte chinesischer Fabrikate eher als Chance oder als Risiko? Wo gibt es Probleme in der Zusammenarbeit? Wo sehen Händler Eroberungspotenzial für neue Marken? Eine Umfrage von »kfz-betrieb« gibt Antworten.

Für immer mehr deutsche Autohändler ist die Zusammenarbeit mit chinesischen Fabrikaten ein interessantes Geschäft.(Bild:  Wehner - VCG)
Für immer mehr deutsche Autohändler ist die Zusammenarbeit mit chinesischen Fabrikaten ein interessantes Geschäft.
(Bild: Wehner - VCG)

Der deutsche Autohandel steht neuen chinesischen Marktteilnehmern recht offen gegenüber. Bei einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Concertare im Auftrag von »kfz-betrieb« unter 180 deutschen Betrieben bewertete die Hälfte der Befragten die Markteintritte chinesischer Fabrikate als Chance. Nur knapp 20 Prozent sehen ein Risiko darin. Der Rest steht den neuen chinesischen Marken neutral gegenüber.

Die bekannteste chinesische Automarke ist BYD. Dem Fabrikat trauen die Händler in den nächsten drei Jahren auch die größte Bedeutung auf dem deutschen Markt zu: 72 Prozent der Befragten ordnen BYD eine hohe oder sehr hohe Marktbedeutung zu. Auch MG, Polestar, GWM und Nio halten die Händler in der nahen Zukunft für wichtig.