Autobesitz-Studie Das Gefühl von Unabhängigkeit schlägt alles

Von ampnet 2 min Lesedauer

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Ein eigenes Auto zu haben, ist für viele junge Menschen weiterhin der große Traum – unabhängig von allen damit verbundenen Problemen. Der beste Indikator ist dabei der Führerschein. Wer ihn mal hat, will auch ein Auto.

Auto haben oder doch lieber lassen. Laut einer Studie im Auftrag einer Autoversicherung ist der Genration Z ist ihr Auto extrem wichtig.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Auto haben oder doch lieber lassen. Laut einer Studie im Auftrag einer Autoversicherung ist der Genration Z ist ihr Auto extrem wichtig.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Von wegen letzte Generation – der „Gen Z“ ist das Auto extrem wichtig. Das heißt, die Annahme, dass immer mehr junge Leute gar kein Auto mehr wollen, muss differenziert betrachtet werden. Denn der Führerschein und das Autofahren sind eben nicht aus der Mode gekommen, stellt jetzt eine aktuelle und repräsentativ angelegte Befragung des Meinungsforschungs-Instituts Civey im Auftrag der DEVK Versicherungen fest. Danach wünschen sich 93,7 Prozent aller jungen Erwachsenen bis 25 Jahre ein eigenes Auto. Ein weiterer Beleg ist die hohe Quote von 28,6 Prozent der Frauen und Männer bis 25 Jahre, die ihre Führerscheinprüfung schon mit 17 Jahren geschafft haben.

Das Gefühl von Freiheit verbinden junge Leute seit Generationen mit dem ersten eigenen Auto. Angesichts von Klimawandel, alternativen Formen der Mobilität und gestiegenen Kosten könnte man vermuten, dass immer weniger von ihnen Wert darauf legen, den Führerschein zu machen und sich einen Pkw zu kaufen. Tatsächlich sinkt seit 2012 kontinuierlich der Anteil der 17- bis 20-Jährigen, die eine Fahrerlaubnis der Klasse B erwerben, also den Autoführerschein. Nach Angaben von Statista haben inzwischen nur noch 41 Prozent der jungen Menschen bis 20 Jahre den „Lappen“, der ja tatsächlich eine Plastikkarte ist.

Das liegt offenbar am Aufwand. Laut ADAC kostet die Pkw-Variante je nach Region, Anbieter und Anzahl der benötigten Fahrstunden zwischen 2.500 Euro und 4.500 Euro. Dennoch steht die Lizenz bei der Jugend ganz oben auf der Wunschliste. 28,6 Prozent der Frauen und Männer bis 25 Jahre haben die Fahrerlaubnis schon im 17. Lebensjahr erworben und sind bis zum 18. Geburtstag begleitet gefahren, meist mit Mama oder Papa auf dem Beifahrersitz. Im ländlichen Raum sind es sogar 35,4 Prozent. Ein Drittel (32,8 Prozent) hat die Genehmigung erst im volljährigen Alter erhalten. Aktuell besuchen 16,6 Prozent der Befragten eine Fahrschule und 15,1 Prozent wollen den Führerschein in den nächsten Jahren erwerben. Nur 3,3 Prozent streben die Prüfung gar nicht an.

Auf Dauer bei den Eltern ein Fahrzeug zu leihen, ist keine Option für die meisten jungen Leute. Die Studie fand bei 93,7 Prozent von ihnen den erstaunlich kräftigen Wunsch, ein eigenes Auto zu besitzen. Fast 72 Prozent sagen sogar, dass ihnen das sehr wichtig sei. Dagegen ist der Anteil junger Menschen, die trotz Führerschein ein eigenes Auto als weniger wichtig ansehen, mit 1,5 Prozent offenbar verschwindend gering. Unter dem Begriff „Generation Z“ werden junge Menschen zusammengefasst, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden – manche Soziologen setzen den Rahmen auch mit den Jahrgängen 1997 bis 2012.

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