H-Kennzeichen

Das sind 2021 die neuen Klassiker

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Sport bestimmte die Schlagzeilen

Sport bestimmte auch sonst überall die Schlagzeilen: Steffi Graf gewann 1991 zum dritten Mal in Wimbledon während Boris Becker bei diesem weltweit wichtigsten Tennisturnier im Finale von Landsmann Michael Stich bezwungen wurde. Michael Schumachers fulminante Formel-1-Karriere begann derweil auf der Ardennen-Achterbahn von Spa, während ein Mazda Wankel-Renner als erstes japanisches Auto bei den 24 Stunden von Le Mans triumphierte.

Ein Sieg, den Mazda mit einer Sportschau der Extraklasse zelebrierte: Das kompakte Coupé MX-3 überraschte mit dem damals kleinsten Serien-V6 (1,8 Liter Hubraum), das Allrad-Turbobiest Mazda 323 GT-R gab es als limitierte Edition für die Rallye-WM, der neue MX-6 maß sich (vergeblich) an VW Corrado und Opel Calibra (nun auch als 4x4 Turbo) und der RX-7 (FD) beeindruckte als furioser Supersportler mit Wankel-Power.

„Einsteigen, abrauschen, genießen“

„Einsteigen, abrauschen, genießen: Voll auf Kraft, Leistung und Sicherheit ausgelegt. Nissan, Japans Nr.1 in Europa.“, konterte Nippons zweitgrößter Autobauer, der den Primera nun aus englischer Produktion ins Rennen schickte und mit dem neuen 100 NX auch ein kleines Sportcoupé mit Targadach im Portfolio hatte. Toyota brachte derweil den günstigen Paseo sowie den wilden Toyota Celica Turbo 4WD „Carlos Sainz“ mit dem Flair des WRC-Champions.

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Der weltgrößte Kleinwagenhersteller Suzuki zeigte den 3,29 Meter messenden Micro-Roadster Cappuccino, aber auch den Swift als frechen Luftikus, und die bis dahin brave Allradmarke Subaru ließ den luxuriösen Gran Turismo SVX von Giugiaro in extravagante italienische Couture kleiden. Aufbruch zu neuen Ufern: Den verkörperte auch der Hypersportler EB 110, mit dem Bugatti nun als italienischer Hersteller ein kurzzeitiges Revival feierte.

Eine weitere Überraschung aus Bella Italia war der kleine Fiat Cinquecento, der den fast zwei Jahrzehnte lang gebauten Fiat 126 ersetzte. Neue Kleine kamen freilich auch aus Frankreich: Peugeot präsentierte den 106, der sogar mit Elektroantrieb reüssierte, und Citroen den überraschend konventionellen ZX als Kontrastprogramm zum verwegenen Kunststoff-Renner A610 Turbo von Renault-Tochtermarke Alpine.

Volvo im Wandel

Auch bei den Wikingern war alles im Wandel: Das Modell 850 setzte als erster großer Volvo auf Frontantrieb und Fünfzylinder und attackierte Audi und BMW: „Und plötzlich ist man sich einen Volvo wert: 170 Pferdestärken, 5 Zylinder, 20 Ventile, 215 km/h, 8,9 s auf Hundert und ABS“ erklärte die Anzeigenwerbung.

Neues zu vermelden hatte natürlich auch Wolfsburg: Der Golf zeigte sich in dritter Generation in neuer Bestform und unterstrich dies als VR6. Sechszylinder-Benziner, das boten bis dahin nur Premium-Dynamiker wie der BMW 3er (E36).

Preiswert konnte der Volkswagen-Konzern übrigens ebenfalls besser als zuvor, dafür waren jetzt die Tochtermarken Skoda und Seat zuständig: Der spanische Toledo stimmte nicht nur auf die Olympischen Spiele in Barcelona ein, er gewährte mit Batterieantrieb auch noch vorsichtigen einen Blick in die Mobilität der 2020er Jahre.

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