Die Jury des Automotive Business Awards hat bei einer Reise quer durch Deutschland acht Top-Kandidaten besucht und viele spannende Vertriebsprojekte kennengelernt. Wer letztlich als Gesamtsieger hervorgeht, bleibt bis zur Preisverleihung am 6. Mai in Würzburg ein Geheimnis.
(Bild: Mauritz – VCG)
Die Jury des Automotive Business Awards scheut keine Mühen, wenn es darum geht, die Gewinnerbetriebe und die drei Gesamtsieger in den Kategorien Vertrieb, Digitalisierung und Service zu küren: Erst sichtet sie die schriftlichen Bewerbungen, dann legt sie in einer physischen Sitzung die Top-Kandidaten fest, und schließlich geht es für die Jury, die sich aus Vertretern der Redaktion »kfz-betrieb« und den Sponsor-Partnern BDK, CG Car-Garantie, DAT, Loco-Soft, Mobile.de und TÜV Nord Mobilität zusammensetzt, auf die Autobahn. In diesem Jahr besuchten 28 Jurymitglieder insgesamt 20 Betriebe – vom Allgäu bis Kiel und vom Ruhrgebiet bis nach Sachsen.
In der Kategorie Vertrieb hatten die Jurymitglieder in diesem Jahr acht Top-Betriebe ausgewählt. Die Vertriebsprojekte und Unternehmensstrategien, mit denen sich die Autohäuser in diesem Jahr beworben hatten, waren wie schon in den Vorjahren breit gefächert:
Arndt Automobile hat sich mit seinem deutschlandweit wohl einmaligen Vertriebskonzept beworben: Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Neuss betreibt mit einem hohen Wiedererkennungswert deutschlandweit 40 eigene Vermietstationen und vermarktet seine Fahrzeugflotte unter dem Motto „Fairkaufen“ in Eigenregie. Den Gebrauchtwagenverkauf konnte der Mobilitätsanbieter, der zugleich eine starke Arbeitgebermarke ist, 2024 auf gut 4.240 Einheiten steigern.
Autohaus am Großmarkt ist mit seiner Vertriebsstrategie, sich als Autohaus für Frauen und Familien einen Namen zu machen, ins Rennen um den Award gegangen. Nach der Kündigung des Skoda-Händlervertrags suchte der Duisburger Händler nach einer Alternative. Die Wahl fiel auf einen aktiven Gebrauchtwagenverkauf, die Spezialisierung auf eine weibliche Zielgruppe und die Entwicklung zu einem echten Wohlfühlautohaus.
Heinz Autocenter mit Sitz in Mainz betreibt bewusst nur einen Standort und vereint auf seinem riesigen Gelände die Marken Volvo, Ford, Hyundai und Kia. Seinen Hut in den Ring geworfen hat das Familienunternehmen unter anderem mit seiner vernetzten Autohaus-App, seiner familienfreundlichen Arbeitgeberstrategie und seiner zukunftsgerichteten Vertriebsstrategie: Das Autohaus passt sich kontinuierlich an die veränderten Marktbedingungen und Kundenanforderungen an.
NOWAG steht für Nord-West-Automobil-Gesellschaft und ist ein Zusammenschluss von 15 Filialen der Autohändler Schwarte, Eckert, Braasch und Nagel in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Besonders ist, dass jedes Unternehmen seine Identität bewahren kann, aber alle von den Synergien profitieren. Möglich macht das eine ausgeklügelte, abteilungs- und betriebsübergreifende digitale Infrastruktur, mit der NOWAG bei der Jury punkten konnte.
AUTOMOTIVE BUSINESS DAYS 2025
Die nächsten Automotive Business Days finden vom 6. - 7. Mai 2025 im Vogel Convention Center Würzburg statt. In praxisnahen Vorträgen und Diskussionsrunden mit ausgewählten Top-Speakern werden die Themen und Fragen aufgegriffen, die alle Autohäuser bewegen: Wie sieht der Retail der Zukunft aus? Welche Chancen bieten neue Automobilmarken für den Handel, wie können Autohändler die Potenziale des Kerngeschäfts optimal nutzen und welche Zukunftsaussichten hat das Agenturkonzept? Autohändler und Kfz-Betriebe sowie Abonnenten unserer Automotive Medienmarken profitieren von besonders attraktiven Ticketpreisen.
Real Auto kombiniert zwei Geschäftsfelder, die gegensätzlicher kaum sein könnten: Das Schweinfurter Familienunternehmen verkauft an einem Standort gebrauchte VW-Nutzfahrzeuge, und am anderen Young- und Oldtimer aller Preisklassen. Nicht nur mit diesem besonderen Vertriebsansatz hat es der freie Händler unter die Top-Betriebe geschafft, sondern auch durch den KI-Einsatz, der von der Fahrzeugbewertung über die Kundenberatung bis zur Eventplanung reicht.
Rosier ist seit der Saison 2023/2024 und bis mindestens 2028 Premium-Sponsor und Automobilpartner des Bundesliga-Fußballklubs Borussia Dortmund. Das Sponsoring der Mendener Mehrmarkenautohausgruppe geht dabei weit über Werbeflächen am Stadion hinaus, und reicht von Gewinnspielen über die persönliche Kundenbetreuung im Stadion bis zum Employer Branding: Mit diesem ganzheitlich gedachten Projekt hat es Rosier unter die Top-Betriebe geschafft.
Stiglmayr scheut keine Mühen und Kosten, um seine Kunden und Mitarbeiter zu begeistern und an sich zu binden: Angefangen bei der Lesenacht im Autohaus mit Starautorin Amelie Fried, die sich beim Pfaffenhofener VW- und Audi-Autohaus zuvor auch Inspiration für ihr Buch geholt hatte, über die Nachhaltigkeits-Initiative „Stiglmayr goes green“, bis hin zu einer kreativen Recruitingstrategie, die auf Azubis als Eigenmarken-Botschafter setzt. Gleich mehrere Gründe für eine Topplatzierung.
Weller hat aus den drei Brands Autoweller, Autosaxe und B&K die einheitliche Marke Weller gemacht: Ihr komplexes Rebranding-Projekt, das von der Autohaus-CI bis zu gebrandeten Socken reichte, zog die Autohausgruppe in gerade einmal sechs Monaten durch. Als zweites Vertriebsprojekt hat sich Weller mit der erfolgreichen, strikt KPI-basierten Stärkung seines Gebrauchtwagengeschäfts beworben.
Stand: 08.12.2025
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Wer letztlich beim diesjährigen Automotive Business Award das Rennen um die Krone macht und als Gesamtsieger in der Kategorie Vertrieb hervorgeht, wird erst bei der Preisverleihung verraten, die am 6. Mai im Rahmen des Branchenkongresses Automotive Business Days stattfindet. Hier geht es direkt zum Programm der Veranstaltung. Die Highlights der Rundreise haben wir in der Bildergalerie zusammengefasst.