Chery Das sind die Verantwortlichen für den Marktstart von Omoda und Jaecoo in Deutschland

Von Andreas Wehner 2 min Lesedauer

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Mit einem neuen CEO startet die chinesische Doppelmarke in den deutschen Markt. Auch die Verantwortlichen für Vertrieb, Aftersales und Händlernetz stehen jetzt fest.

Eric Zheng leitet das Deutschland-Geschäft von Omoda und Jaecoo.(Bild:  Omoda Jaecoo Deutschland)
Eric Zheng leitet das Deutschland-Geschäft von Omoda und Jaecoo.
(Bild: Omoda Jaecoo Deutschland)

Der chinesische Autobauer Chery hat kurz vor dem offiziellen Marktstart noch einmal den Deutschland-Chef seiner Doppelmarke Omoda und Jaecoo ausgetauscht. Wie die deutsche Vertriebsgesellschaft mitteilte, übernahm Eric Zheng im November die Position des CEO von Omoda und Jaecoo in Deutschland von Xin Wu. Zheng hatte bereits im Sommer 2024 den Markteintritt der gemeinsam vertriebenen Marken in Polen geleitet.

Gleichzeitig gab der Importeur weitere wichtige Führungspersonalien bekannt. So leitet Michael Mandery künftig als Head of Sales den Vertrieb. Er durchlief den Angaben zufolge in den letzten 13 Jahren mehrere Positionen im Sales-Management bei Mercedes-Benz.

Mit Miguel Zas kommt der künftige Direktor Händlernetzentwicklung von Kia, wo er in gleicher Funktion tätig war. Zas arbeitete vor seiner Zeit bei Kia unter anderem für General Motors und Opel.

Das Aftersales-Geschäft verantwortet Daniel Pokorny. Seine bisherige Laufbahn umfasst Stationen im Technik- und Service-Management bei Hyundai, Kia und Jaguar Land Rover, zuletzt war er als Head of Customer Service Deutschland bei Genesis Motor Europe tätig.

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Der erst 1997 gegründete Autokonzern Chery ist einer der größten Autoexporteure Chinas. Von den 2024 verkauften 2,6 Millionen Fahrzeugen gingen 44 Prozent (1,1 Millionen Stück) ins Ausland. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben in mehr als 120 Ländern aktiv, baut seine Autos in 33 Werken und betreibt acht Entwicklungszentren weltweit. Eines davon steht im hessischen Raunheim.

In Europa ist Chery seit dem vergangenen Jahr mit Omoda und Jaecoo aktiv. Bislang verkauft der Autobauer die Fahrzeuge unter anderem in Spanien, Italien, Belgien, den Niederlanden, Polen, Ungarn und Großbritannien. In Polen gibt es zudem Fahrzeuge der Kernmarke Chery, in Norwegen ist der Premium-Ableger Exlantis gestartet. Diese beiden Fabrikate sind für den deutschen Markt aber erst einmal nicht vorgesehen.

Zum Start sind die SUVs Omoda 5 (BEV) und Jaecoo 7 (PHEV) erhältlich. Im ersten Quartal 2026 starten die HEV-Version des Omoda 5 sowie der Omoda 9. Später im Jahr können die deutschen Händler zudem den Omoda 7 (PHEV) und den Jaecoo 5 (BEV und HEV) anbieten.

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