Dealer-Management-System: In Akten wühlen war gestern

Redakteur: Julia Mauritz

Das Ford- und Volkswagen-Autohaus Jochem arbeitet seit 2008 mit dem Programm „WerWiSo“ von Betzemeier – die Mitarbeiter schätzen vor allem die deutliche Arbeitserleichterung und Zeitersparnis.

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Als sich Dominik Jochem, Geschäftsführer des Illinger Ford-Betriebs Jochem, 2007 entschied, zusätzlich einen Vertriebsvertrag mit der Marke Volkswagen abzuschließen, war ihm nicht bewusst, vor welche EDV-technischen Herausforderungen ihn dieser Schritt stellen würde.

Es waren nicht nur umfangreiche Netzwerkarbeiten nötig. Es musste schnellstmöglich auch ein Dealer-Management-System her, das die Marke Volkswagen abdeckte. Kurzerhand entschied sich Dominik Jochem, im neu gebauten VW-Autohaus die Software Vaudis Classic einzuführen – ein Fehler, wie sich schnell herausstellte.

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Schon nach wenigen Monaten war dem Unternehmer klar, dass zwei separate DMS alles andere als eine Ideallösung sind. Vor allem aber stellte ihn das „Vor-Maus-System“ Vaudis Classic nicht zufrieden.

Ein Dorn im Auge waren dem jungen Geschäftsführer unter anderem die fehlende Teilehistorie, die unübersichtlichen Kundenrechnungen und die Tatsache, dass die Autohausmitarbeiter viele Daten mehrfach einpflegen mussten.

Auf der Suche nach einer Alternativlösung stieß Dominik Jochem auf das DMS „WerWiSo“ von Betzemeier Automotive. „Es war das einzige DMS, das sowohl die Marke VW als auch Ford abdeckte, zudem stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis“, begründet der Geschäftsführer seine Wahl.

„Überzeugt hat mich aber auch die Tatsache, dass das Programm neben der Anbindung an die Herstellerprogramme auch Schnittstellen zu zahlreichen anderen Systemen bot“, erinnert sich Dominik Jochem. Dank der Integration von DAT beispielsweise sei es möglich, Fahrzeugdaten automatisch in „WerWiSo“ zu übertragen.

Automatismen sparen jede Menge Zeit

Seit Juli 2008 arbeitet das Ford- und Volkswagen-Autohaus in beiden Betrieben mit dem Dealer-Management-System von Betzemeier. Nicht nur der Geschäftsführer, sondern auch die Belegschaft ist begeistert.

Vor allem schätzen die Mitarbeiter die erhebliche Arbeitserleichterung und die Zeitersparnis, die ihnen die neue Software beschert. „Wir haben viele Automatismen geschaffen, die dazu führen, dass die User im Regelfall Daten nur ein einziges Mal in das DMS einpflegen müssen“, erklärt Clemens Betzemeier, Geschäftsführer des Softwareanbieters (www.betzemeier.de).

Während bei Vaudis Classic die Kunden und die Fahrzeuge nicht miteinander verknüpft sind, gehört der problemlose Wechsel zwischen der Kundenmaske und der Ansicht des Kundenfahrzeugs bei „WerWiSo zum Standard.

Zahlreiche CRM-Funktionen

Darüber hinaus lassen sich die systemseitig hinterlegten Daten um sämtliche externe Dokumente ergänzen. Das integrierte Dokumentenmanagement ermöglicht es, alle Schriftstücke, die den Kunden oder das Fahrzeug betreffen, via Scanner als PDF-Datei zu hinterlegen.

„Wir scannen beispielsweise alle Rechnungen und Kaufverträge ein oder eine Kopie des Führerscheins“, erzählt Dominik Jochem. Das spare nicht nur eine Menge Papier und Ordner, sondern auch viel Zeit.

„Die Zeiten, in denen ein Mitarbeiter im Betrieb herumlaufen musste, um eine Kundenrechnung zu suchen, sind vorbei – es genügt ein Klick von der Kundenmaske aus.“

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