Dealer-Management-System: Umstieg ohne Tücken
Das Duderstädter Ford-Autohaus Leo Lautenbach arbeitet seit 2010 mit Kfz-Pilot von Atttribut. Nicht nur die Transparenz im Betrieb ist nach Angaben des Geschäftsführers gestiegen. Die Software entlaste die 20 Mitarbeiter spürbar von administrativen Aufgaben.
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„Kfz-Pilot ist ein lebendiges Produkt und keine Software, die künstlich am Leben gehalten wird“, beschreibt Klaus Meier, Geschäftsführer von Attribut, den Unterschied zwischen seinem Dealer-Management-System und manchem Wettbewerbsprogramm. Die Windows-basierte Software des Bargteheider Unternehmens ist seit sieben Jahren auf dem Markt. Das Kundenspektrum reicht vom kleinen Fünfmannbetrieb mit einem Fabrikat bis zum Mehrmarkenhändler mit mehreren Filialen. Seit Kurzem zählen vermehrt Ford-Händler dazu – im November 2010 hat Attribut die Herstellerschnittstellentestierung des Kölner Automobilherstellers erhalten.
Das Duderstädter Ford-Autohaus Leo Lautenbach arbeitet seit dem Frühjahr 2010 mit Kfz-Pilot und ist rundum zufrieden: „Die Transparenz in unserem Betrieb ist deutlich gestiegen und die Software entlastet meine 20 Mitarbeiter, vor allem die Serviceberater, spürbar von administrativen Aufgaben“, erzählt Geschäftsführer Leo Lautenbach.
Die Entscheidung, ein neues Dealer-Management-System einzuführen, hatte der junge Unternehmer im Januar 2010 getroffen: „Unser Altsystem Autosys war einfach nicht mehr zeitgemäß und hatte jede Menge Lücken, die wir mit angeflanschten Fremdprogrammen notdürftig geschlossen haben“, erinnert sich Leo Lautenbach. Beispielsweise setzte das Autohaus für die Mietwagenplanung ein separates Programm ein.
Zu kämpfen hatte der Ford-Händler mit seinem in die Jahre gekommenen Dealer-Management-System vor allem im Marketing: „Das Erstellen von Serienbriefen war für uns immer ein Kampf“, erzählt Leo Lautenbach. Daher war die Tatsache, dass Kfz-Pilot voll und ganz in die Microsoft-Office-Welt eingebunden ist, im Entscheidungsprozess das Zünglein an der Waage.
Ganz oben im Lastenheft stand auch die Konvertierung der Altdaten: „Ohne Kundenhistorie kein Wechsel“, das war für Leo Lautenbach von Anfang an klar. Was einfach klingt, entpuppt sich bei Softwareumstellungen regelmäßig als kostspieliger Stolperstein. Daher entschied sich der Duderstädter Betrieb, mit Kfz-Pilot zuerst eine „Trockenübung“ zu machen. Nachdem diese völlig problemlos verlief, stellte das Autohaus am 1. April 2010 auf das neue Dealer-Management-System um.
Durchgängige Bedienoberfläche
Obgleich die Mitarbeiter zuvor mit einem Linux-basierten System gearbeitet hatten, fiel ihnen der Umstieg auf Kfz-Pilot durch die Windows-Oberfläche nicht schwer: „Das System hat eine durchgängige Bedienoberfläche und ist weitgehend selbsterklärend“, bemerkt Leo Lautenbach.
Zudem stand während der Umstellungsphase immer ein Mitarbeiter von Attribut zur Verfügung: „Wir begleiten unsere Kunden so lange, bis die Basisarbeit klappt“, betont Klaus Meier.
Statt alle Funktionen, die das DMS bietet, gleich auszuprobieren, entschied sich Leo Lautenbach, das Programm in seinem Betrieb schrittweise einzuführen: „Wir haben zuerst unser Tagesgeschäft in den Fokus gerückt und fangen jetzt an, Zusatzfunktionen wie das One-Touch-Marketing oder die Archivierungsfunktion zu nutzen“, erzählt der Geschäftsführer.
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