JLR-Rückrufe Defekte bei mehreren Modellen

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Ältere Defender haben Probleme mit dem Fahrwerk. In neu gebauten Range Rover Velar funktioniert die Alarmanlage nicht vorschriftsgemäß.

Von den Rückruf-Aktionen sind unter anderem Einheiten des Range Rover Velar aus dem Modelljahr 2024 betroffen.(Bild:  Land Rover)
Von den Rückruf-Aktionen sind unter anderem Einheiten des Range Rover Velar aus dem Modelljahr 2024 betroffen.
(Bild: Land Rover)

Kurz vor und nach dem Jahreswechsel gab es wieder Rückrufmeldungen zu Modellen aus dem Hause JLR. Die größte Aktion trägt laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die interne Kennung „N706“ und ist weltweit für 22.420 Land Rover Defender aus dem Produktionszeitraum September 2010 bis Mitte Juli 2013 vorgesehen.

An rund 2.500 Geländewagen in Deutschland muss eine zusätzliche Verstärkungshalterung am Vorderachsgehäuse angebracht werden. Denn eine fehlerhafte Schweißnaht an der Achse kann brechen, was der Warnmeldung zufolge zu „Ölaustritt und zum Lösen des Achsflansches“ führen könnte.

Alarmanlage könnte nicht auslösen

Von Mitte Dezember stammt ein weiterer Eintrag in die Rückrufdatenbank des KBA. Weltweit 3.212 Range Rover Velar des Modelljahrs 2024 entsprechen nicht der Norm UN-ECE R116. Sie gibt die „einheitlich technischen Vorschriften für den Schutz von Kraftfahrzeugen gegen unbefugte Benutzung“ vor.

Eine falsche Konfiguration des Neigungssensors könnte verhindern, dass das Fahrzeug in bestimmten Fällen Alarm auslöst. Eine Aktualisierung der Fahrzeug-Konfigurationsdatei (CCF) soll dies künftig ändern. Die Rückrufnummer „N822“ gilt in Deutschland für 479 SUVs.

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