RDKS in der Werkstatt
Der Bizeps ist kein Drehmomentschlüssel
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Wie viele Werkstattprofis halten kalibrierte Werkzeuge für verzichtbar, wenn es – wie im RDKS-Bereich – um kleine Anzugsdrehmomente geht? Wir haben eine BIX-Befragung ausgewertet und Meinungen von Branchenkennern eingeholt. Das Ergebnis ist teilweise ernüchternd.
Unendlich ist des Meisters Kraft, wenn er mit dem Hebel schafft – so spotten Kollegen, wenn ein Werkstattmitarbeiter beispielsweise eine Schraubverbindung beim Lösen oder Festziehen abgedreht hat. Fehleinschätzungen der eigenen Möglichkeiten gibt es allerdings auch am anderen Ende des automobilen Drehmomentspektrums.
Wer sich mit RDKS-Sensoren beschäftigt, etwa im Rahmen eines verschleißbedingten Reifenwechsels, sieht sich mit Anzugsdrehmomenten konfrontiert, die mit 0,25 Newtonmetern für das Eindrehen der neuen Ventileinsätze beginnen – Stichwort Service-Kit. Weiter geht es mit einem Newtonmeter für die Fixierschraube des Sensors am Ventil und sechs bis acht Newtonmetern für die Überwurfmutter, sofern es sich um Pkw und um Schraubventile aus Metall handelt. Im Nutzfahrzeugbereich liegen diese Werte bei vier bzw. zwölf Newtonmetern (siehe Tabelle Seite 41).
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