Toyota „Der Dialogbedarf mit unseren Händlern ist hoch“

Von Julia Mauritz 9 min Lesedauer

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Hohe Bestände, lange Vorlaufzeiten im Service und eine gesunkene Rendite: Trotz und auch wegen des Vertriebserfolgs knirscht es im Toyota-Handel an einigen Stellen. Toyota-Deutschland-Präsident Mario Köhler schildert, wie er gegensteuert und warum er sich auch 2026 an 100.000 Einheiten orientiert.

Mario Köhler, Präsident und Vorsitzender der Geschäftsführung von Toyota Deutschland, hält für 2025 noch an den 100.000 Pkw- und Nutzfahrzeugzulassungen fest – es fehlen noch 14.000 Einheiten zur Zielerreichung.(Bild:  Toyota)
Mario Köhler, Präsident und Vorsitzender der Geschäftsführung von Toyota Deutschland, hält für 2025 noch an den 100.000 Pkw- und Nutzfahrzeugzulassungen fest – es fehlen noch 14.000 Einheiten zur Zielerreichung.
(Bild: Toyota)

Sie hatten sich für dieses Jahr ambitionierte 100.000 Pkw- und Nutzfahrzeug-Neuzulassungen vorgenommen. Sind Sie auf der Zielgeraden?

Mario Köhler: Unsere Ambition ist weiterhin, die 100.000 Pkw- und Nutzfahrzeugzulassungen zu schaffen; ob das gelingt, wird sich in den nächsten vier Wochen zeigen. Wir verfolgen dieses Ziel nicht manisch. Wir haben per Ende Oktober bereits 86.000 Kaufverträge erzielen können. Je nachdem, wie es ausgeht, wird 2025 für Toyota Deutschland das beste oder das zweitbeste Verkaufsjahr seit 2009 sein. Das ist eine echte Bestätigung für die Arbeit und den Einsatz aller Teams im Handel, da der Automarkt seit dem Frühjahr wirklich hart ist. Zudem schwebte 2025 das Thema CO2-Compliance wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen. Zum ersten Mal stand es Spitz auf Knopf, ob wir die CO2-Ziele erreichen.