Professionelle Fahrzeugaufbereitung „Der erste Eindruck ist der entscheidende“

Das Gespräch führte Silvia Lulei 5 min Lesedauer

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Aufbereitete Gebrauchtwagen bringen mehr Ertrag, egal ob im B2B- oder im Endkundengeschäft. Boris Quitmann, Geschäftsführer des Aufbereitungsprofis APZ, erklärt, wie Restwerte im Remarketing abgesichert werden können.

Boris Quitmann, APZ, ist überzeugt davon, dass sich ein aufbereiteter Gebrauchtwagen nicht nur schneller, sondern auch zu einem höheren Preis verkaufen lässt.(Bild:  APZ)
Boris Quitmann, APZ, ist überzeugt davon, dass sich ein aufbereiteter Gebrauchtwagen nicht nur schneller, sondern auch zu einem höheren Preis verkaufen lässt.
(Bild: APZ)

Beim Thema Aufbereitung scheiden sich die Geister im Handel. Die einen fahren das Minimalprogramm und reinigen den Gebrauchtwagen, andere bereiten ihn optisch einwandfrei auf. Was empfehlen Sie?

Boris Quitmann: Bei dieser Frage schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Das liegt daran, dass man aufgrund der jeweils individuellen Fahrzeugzustände – inklusive Alter und Laufleistung – keine pauschalen Aussagen treffen kann. Für jeden Kunden ist der Fahrzeugkauf immer eine Investition, egal ob es sich um 10.000 oder um 100.000 Euro handelt. Der Qualitätsanspruch an das Fahrzeug ist aber immer derselbe; egal ob jemand einen gebrauchten Fiat Panda kauft oder einen Porsche 911 Turbo. Meiner Meinung nach ist die entscheidende Frage, ob die Ware zu dem Preis passt, zu dem ein Gebrauchtwagen verkauft werden soll. Das bedeutet umgekehrt: Wenn ich ein Fahrzeug zu einem möglichst hohen Preis verkaufen möchte – egal ob B2B oder B2C –, reicht es möglicherweise nicht, das Fahrzeug nur auszusaugen und zu waschen. Look-and-feel eines Gebrauchtwagen sind eine wichtige Stellschraube für den Verkaufserfolg. Und je höhere Preise Händler erzielen wollen, mit desto mehr Aufwand sollten sie technisch und optisch aufbereiten.