Gebrauchtwagenmarkt 2035
„Der Händler wird zum Dreh- und Angelpunkt“
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Fahrzeuge über mehrere Zyklen vermarkten und so alle möglichen Erträge in der Wertschöpfungskette mitnehmen – so skizziert die Unternehmensberatung Deloitte das Gebrauchtwagengeschäft 2035. Wie das funktionieren soll, erläutert Benedikt Middendorf im Interview.
Redaktion: Herr Middendorf, bei welchem Professionalisierungsgrad steht das Gebrauchtwagengeschäft heute? Wohin entwickelt es sich bis 2035?
Middendorf: Heute befinden wir uns noch in einem sehr physischen Gebrauchtwagenmarkt. Der klassische Händler mit Fahrzeugen auf dem Hof ist oft noch die Norm. Die meisten Kunden wollen das Auto vor Ort sehen und Probe fahren. Aktuell hat ein Fahrzeug im Wesentlichen nur zwei Leben: ein Neuwagenleben und ein Gebrauchtwagenleben. Danach wird es meist exportiert.
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