Geschäftsfeld Elektromobilität „Der Kunde will ein Auto, kein Problem“

Das Gespräch führte Silvia Lulei 5 min Lesedauer

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Santander hat zusammen mit der Unternehmensberatung MHP ein E-Mobility-Training entwickelt. Es soll den Handel fit machen für Geschäftsmodelle in dem Ökosystem E-Mobilität. Maik Kynast und Athos Giannelli erklären, worum es geht.

Viele Händler sind sich noch unsicher, wie sie das Geschäftsfeld Elektromobilität profitabel entwickeln können.  (Bild:  Malte Reiter - adobe.stock.com)
Viele Händler sind sich noch unsicher, wie sie das Geschäftsfeld Elektromobilität profitabel entwickeln können.
(Bild: Malte Reiter - adobe.stock.com)

Redaktion: Weshalb braucht der Handel ein E-Mobility-Training?

Maik Kynast: Wenn ich einen Blick auf die Zulassungszahlen und insbesondere auf den Anteil von Elektromobilität werfe, sehe ich, welches Volumen an E-Fahrzeugen in den nächsten zwei bis vier Jahren als Gebrauchtwagen wieder zurück in den Markt kommt. Daran können wir jetzt schon erkennen, dass der elektrifizierte Gebrauchtwagen ein typisches Fahrzeug im Gebrauchtwagenhandel sein wird. Jetzt geht es da­rum, alle Händler – auch die, die keine Unterstützung durch einen Hersteller haben – dazu zu befähigen, E-Gebrauchtwagen erfolgreich zu vermarkten. Sie sollten wissen, wie Ladetechnik funktioniert, was mit Batterien passiert und wie es mit Garantieleistungen aussieht. Eventuell können sie dann sogar Zusatzpakete mitverkaufen, weil eben auch der E-Gebrauchtwagen-Kunde eine Wallbox braucht.