Ineos Automotive Die Agentur hat auch im Gelände ausgedient

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Die Geländewagenmarke Ineos hat turbulente Monate hinter sich. Nun bauen die Briten noch den Vertrieb um. Es ist nicht der einzige Punkt, den der neue Europa-Geschäftsführer Christian Blank verändert.

Der Geländewagen bewältigt auch Fahrten durchs Wasser. (Bild:  Ineos)
Der Geländewagen bewältigt auch Fahrten durchs Wasser.
(Bild: Ineos)

Auf dem Papier entwickeln sich die Zulassungen von Ineos in Deutschland positiv: Um ein Fünftel sind sie in den ersten sieben Monaten gestiegen – im Juli steht das Plus der Pkw-Zulassungen sogar bei 120 Prozent. Doch die Stückzahlen sind gering: Auf knapp 550 Zulassungen (Pkw und Nfz) kommt das Fabrikat nach sieben Monaten. Es war vor gut zwei Jahren mit ambitionierten Zielen gestartet. Allerdings sorgte die Insolvenz des Sitzlieferanten Recaro zwischendurch für einen längeren Auslieferungsstopp. Statistisch zeigt sich das nun in hohen „Wachstumsraten“.

Der seit Februar amtierende Ineos-Chef für Kontinental-Europa, Christian Blank, setzt für die Zukunft auf die Partner im Handel. Die ersten Monate seien von konstruktiven Gesprächen und persönlichen Kontakten geprägt gewesen. Das Ergebnis: „Es gibt durchaus Punkte, die man verbessern kann.“ Insbesondere will er Prozesse klarer definieren, um das Kundenerlebnis zu verbessern und die Wünsche der Partner aus Handel und Service besser zu berücksichtigen. In regelmäßigen Video- und Telefonkonferenzen werden die Schritte besprochen.