Neue Marken „Die Chinesen sind hochgradig motiviert, zu zeigen, was sie können“

Das Gespräch führte Andreas Wehner 6 min Lesedauer

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Sie heißen BYD, Nio, Ora, Wey oder Hi-Phi. Immer mehr chinesische Autobauer drängen nach Europa. Dabei ist der Heimatmarkt doch eigentlich riesig. Wir haben mit Matthias von Alten vom Beratungsunternehmen Publicis Sapient darüber gesprochen, was sie antreibt, was sie gut können, und wo sie Schwächen haben.

Matthias von Alten ist als Vice President beim Beratungsunternehmen Pubilicis Sapient für Mobilität, Transport und Automobilindustrie verantwortlich.(Bild:  Publicis Sapient)
Matthias von Alten ist als Vice President beim Beratungsunternehmen Pubilicis Sapient für Mobilität, Transport und Automobilindustrie verantwortlich.
(Bild: Publicis Sapient)

Immer mehr chinesische Hersteller starten in Europa. Wie sehen Sie diese Fabrikate aufgestellt?

Matthias von Alten: Die chinesischen Hersteller haben sich gut entwickelt. Technisch haben die Fahrzeuge ein hohes Niveau. Wie gut die Autos inzwischen sind, zeigt die Tatsache, dass in China immer mehr Menschen zu einheimischen Marken greifen. Die deutschen Hersteller, für die China ein wichtiger Markt ist, tun sich dagegen inzwischen schwer. Daher rührt beispielsweise die Preissenkung bei den Mercedes-Elektromodellen. Andersherum betrachtet bedeutet die Marktsituation, dass die Chinesen ihre Fahrzeuge nicht unbedingt exportieren müssen. Der Heimatmarkt birgt noch großes Potenzial.