Continental Die digitale Helferin für die Direktannahme

Von Jan Rosenow

Anbieter zum Thema

Continental Aftermarket hat sich schon lange auf die Fahnen geschrieben, die freien Werkstätten bei der Digitalisierung voranzubringen. Auf der Automechanika präsentiert der Zulieferer nun den nächsten Schritt: das digitale Direktannahmetool Sindri.

Digitalisierung in der Fahrzeugannahme ist kein Privileg von Markenbetrieben – das können auch freie Werkstätten.
Digitalisierung in der Fahrzeugannahme ist kein Privileg von Markenbetrieben – das können auch freie Werkstätten.
(Bild: Continental )

Der Auftritt von Continental Aftermarket auf der Automechanika 2022 steht unter dem Motto: „Komplexe Technik beherrschen, Digitalisierung voranbringen, nachhaltiger werden“. Und für alle drei Herausforderungen hat der Autozulieferer vom 13. bis zum 17.September in Frankfurt/Main das passende neue Produkt dabei.

Peter Wagner, Leiter des Geschäftssegments Automotive Aftermarket bei Continental, kommentiert: „Was für die Autohersteller schon seit einer Weile gilt, kommt nun auch auf die Werkstätten zu: Technologien verändern sich rasant und stellen neue Anforderungen an die Reparatur. Erfolg wird zukünftig nur haben, wer sich rechtzeitig verändert und in seinen Betrieb investiert – und zwar in die Ressource Wissen.“

Mehr als eine Liste zum Abhaken

Wie die Digitalisierung dabei hilft, Werkstattprozesse effizienter zu gestalten, zeigt Continental mit „Sindri“, einer für Tablets konzipierten App, die eine komfortable und kundennahe Direktannahme ermöglicht. Sie ist allerdings mehr als eine digitale Liste zum Abhaken, denn sie schaut zusätzlich ins Innere des Autos.

Nach einem automatisierten Fahrzeugscan werden alle Daten in einer kompakten Übersicht zusammengefasst. Auffälligkeiten und anstehende Services können so direkt mit dem Kunden besprochen und die Auftragsfreigabe eingeholt werden. Ihre Daten erhält die App über ein kompaktes Auslesegerät, das über die OBD-II-Schnittstelle auf die Steuergeräte zugreift.

Laut Continental macht Sindri die Daten wesentlich schneller als in herkömmlichen Verfahren verfügbar und kann daher parallel zur visuellen Inspektion eingesetzt werden. So hat der Serviceberater zügig ein wesentlich umfangreicheres Bild vom Gesamtzustand des Autos als bislang.

Zusätzlich zeigt Continental auf der Automechanika den neuen virtuellen Reparatursupport des Continental-Aftermarket-Kundenservices. Die Werkstatt- und Produktexperten von Continental lassen sich ab demnächst per Videocall erreichen und können direkt am Fahrzeug Probleme lösen oder Fragen zu einem Ersatzteil klären – ohne umständliche und zeitraubende Recherche in Bedienungshandbüchern. Werkstätten benötigen dazu nur ein Smartphone oder Tablet mit Internetverbindung.

Antriebsriemen aus nachhaltigen Rohstoffen

Das Thema Nachhaltigkeit dürfte auch im Aftermarket noch erheblich an Bedeutung gewinnen – nicht zuletzt durch den Wunsch vieler Kunden, immer mehr Bereiche ihres Lebens nachhaltig zu gestalten. Wo Potenziale für nachhaltigere Materialien und Verfahren liegen, zeigt Continental anhand des Prototypen eines Antriebsriemens aus nachwachsenden Rohstoffen.

Festigkeitsträger und Gummimischung kommen ohne fossile Inhaltsstoffe aus. Auch in der Herstellung wurden nachhaltige Materialien eingesetzt. Ein solch nachhaltig produzierter Riemen kann den CO2-Ausstoß bei der Herstellung um mehr als 50 Prozent reduzieren, hat Continental ausgerechnet. Ob und wann daraus ein marktfähiges Produkt entsteht, hat das Unternehmen allerdings noch nicht mitgeteilt. Vielleicht auf der Automechanika 2024?

(ID:48502188)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung