Weitergabe von Fachwissen Nächster Schritt: Vorstellung im Parlamentskreis

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 3 min Lesedauer

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Die Initiative Classic meets Future zur Mitarbeitergewinnung und Wissensweitergabe im Oldtimerbereich zeigt Fortschritte und orientiert sich inzwischen auch im deutschsprachigen Ausland. Nun soll sie im Parlamentskreis Automobiles Kulturgut im Deutschen Bundestag vorgestellt werden.

Die Teilnehmer des vierten Treffens der Initiative Classic meets Future; links vorn die Initiatoren Franz Cremer und Tom Fischer(Bild:  Robert Kuttler)
Die Teilnehmer des vierten Treffens der Initiative Classic meets Future; links vorn die Initiatoren Franz Cremer und Tom Fischer
(Bild: Robert Kuttler)

In Werkstätten, die auf historische Fahrzeuge spezialisiert sind, fehlt es an Personal. Deshalb gründeten Tom Fischer und Franz Cremer 2022 die Initiative Classic meets Future. Ziele: für die gesamte Teilbranche Mitarbeiter gewinnen und Fachwissen von Alt an Jung weitergeben, dabei auch neue Wege beschreiten. Stichwort Digitalisierung: Zunächst soll das Vorhaben auf den Kfz-Mechatroniker-Beruf beschränkt bleiben. Bei den Karosseriebauern und Lackierern würde die Schere zwischen der heutigen Ausbildung und der Realität in den Oldtimerwerkstätten weniger weit auseinanderklaffen und somit weniger Handlungsbedarf bestehen, sagt der gelernte Lackierer Tom Fischer.

Mitte November 2023 fand in den Räumen der TH Rosenheim bei den Professoren Robert Kuttler und An­dreas Straube das vierte Treffen der Initiative statt. Zuvor nahmen Franz Cremer und Tom Fischer an einem Workshop der Interessengemeinschaft Fahrzeugrestauratoren Schweiz (IgFS, www.igfs.ch) in Baden bei Zürich teil. Thema dort: Wissen dokumentieren und an junge Leute transferieren. Darüber wurde in Rosenheim berichtet und diskutiert.