Seat/Cupra & Skoda Die Schwestermarken treten aus dem VW-Schatten

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Die Zuwachsraten von Seat/Cupra und Skoda sind derzeit augenfällig – beide Fabrikate sind auf Rekordkurs. Eine kleine Halbjahresbilanz.

Ob nun Seat/Cupra oder Skoda – für die Importmarken läuft es derzeit rund in Deutschland.(Bild:  Grimm – VCG)
Ob nun Seat/Cupra oder Skoda – für die Importmarken läuft es derzeit rund in Deutschland.
(Bild: Grimm – VCG)

Für die Volkswagen-Konzern-Marken Seat/Cupra und Skoda – und damit ihre Vertriebspartner – läuft es im Jahr 2024 in Deutschland wie am Schnürchen. Beide Marken konnten ihr Neuzulassungsvolumen und ihren Marktanteil in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich erhöhen. Die Marken bewegen sich auf Rekordkurs – und haben ihre besten Halbjahresergebnisse hierzulande vorgelegt.

Skoda kam laut den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts in den ersten sechs Monaten auf 104.248 Neuzulassungen. Das sind derzeit noch etwas weniger als im ersten Halbjahr 2019, als die Tschechen hierzulande ihren bisherigen Absatzrekord feierten. Allerdings ist der Gesamtmarkt seither auch geschrumpft. Mit einem Marktanteil von 7,1 Prozent – 1,1 Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum – hat sich Skoda jedenfalls weiter unter den Top-Fünf-Marken in Deutschland etabliert. Mit 22.443 Neuzulassungen liegt Skoda in der Juni-Bilanz sogar den zweiten Rang in Deutschland.

Auf dem Weg in die Top Fünf ist auch das Markenpaar Seat/Cupra. Der Importeur aus Weiterstadt kam im ersten Halbjahr auf 83.426 Neuzulassungen. Das sind fast 40 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (+37,9 %) und bedeuten das beste Halbjahr aller Zeiten für die Spanier. Der Marktanteil liegt inzwischen bei 5,7 Prozent. Und das ebenfalls bei aufsteigender Tendenz, denn auch für Seat/Cupra war der Juni „der beste Monat ever“, wie Vertriebschef Alexander Buk auf Linkedin schreibt.

Nach einer Zeit der Unsicherheit, wie sich die Zukunft der Marke Seat entwickeln wird, sind die Offiziellen derzeit darum bemüht, letzte Zweifel zu zerstreuen. So auch Alexander Buk. Die positive Entwicklung sei nicht allein Cupra zu verdanken, „sondern genauso einer sehr starken Performance der Marke Seat. Gemeinsam haben sie diese überragenden Ergebnisse im ersten Halbjahr erreicht.“ Ausdrücklich erwähnte er in diesem Zusammenhang den Handel und dessen Mitarbeiter, ohne die „wir derart fantastische Zahlen niemals hätten erreichen können“.

Auf das zweite Halbjahr blicken die Importeure ebenfalls positiv, da der bisherige Schwung durch weitere Neuheiten erhalten werden soll. Bei Cupra kommt insbesondere der Tavascan im Herbst in die Autohäuser, der auf einer aktuell laufenden Roadshow bereits für positive Aufmerksamkeit sorgt. Und bei Skoda entfalten die neuen Modellgenerationen von Superb und Kodiaq und dem aufgewerteten Bestseller Octavia erst jetzt ihre richtige Wirkung. Dazu kommt die Premiere des zweiten E-Modells Elroq im Herbst. Skoda-Deutschland-Geschäftsführer Jan Hendrik Hülsmann ist daher „zuversichtlich, dass wir diesen Wachstumstrend fortsetzen können“.

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