Diese Autos haben Geschichte geschrieben

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Preiswert, sparsam, vier Sitze – das ist noch heute das Credo vieler Kleinstwagen. Als Urvater der Mini-Klasse gilt eine britische Ikone, deren Name nicht treffender sein konnte: Mini. Statt den Motor wie gewohnt längs zur Fahrtrichtung zu positionieren, wurde er platzsparend quer eingebaut.

Die Kraftübertragung zur Hinterachse sparte er sich und setzte lieber die Vorderräder in Bewegung. Das reduzierte Kosten und Bauraum. So wurde ein extrem kurzer, relativ geräumiger und sehr preisgünstiger Viersitzer möglich, der von 1959 bis 2000 in der Originalversion gebaut wurde. Heute ist sein Layout Standard bei fast jedem Kleinwagen.

Begründer der Golf-Klasse

Ebenfalls als Gamechanger im Autobau gilt der 1974 eingeführte VW Golf. Neben einigen anderen, ähnlich konstruierten, aber weniger erfolgreichen Mitbewerbern gilt er als Gründer der seit Jahrzehnten in vielen Märkten dominierenden Kompaktklasse. Größer als ein Kleinwagen, aber deutlich kompakter als die einst dominanten Limousinen, konnte der Golf mit einem erfreulich variablen und großzügigen Innenraum überzeugen.

Und das macht er seit Jahrzehnten, heute in der siebten Generation. In der Rangliste der am meisten gebauten Autos belegt die Volkswagen-Ikone hinter Toyota Corolla und Ford F-Serie Platz 3. Die eindrucksvolle Marke von 30 Millionen gebauten Einheiten knackte der Golf bereits 2013.

Eine One-Box-Karosserie hat auch einen anderen Europäer zum Segment-Mitbegründer gemacht: Der Renault Espace verhalf ab 1984 dem Pkw-Van zum Durchbruch. Nur wenige Monate zuvor startete in den USA Dodge mit dem Modell Caravan einen gleichen Versuch. Auf knapp 4,25 Metern Länge konnte die nur 1,2 Tonnen schwere Großraumlimousine von Renault bis zu sieben Passagiere oder bis zu 3.000 Liter Gepäck transportieren.

Entsprechend erfreute sich der für seine Zeit futuristisch wirkende Espace vor allem bei Familien großer Beliebtheit. In den Folgejahren kam es zu einem regelrechten Van-Boom, der jedoch in der jüngeren Vergangenheit vor allem zugunsten der SUV wieder deutlich abebbte.

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Apropos SUV: Lange handelte es sich bei diesen Hochbeinern um Abkömmlinge echter Geländewagen, die zumeist noch auf Leiterrahmenkonstruktionen aufsetzten. Das Fahrverhalten auf der Straße bot bei diese kernigen Typen noch viel Spielraum nach oben. Diesen nutzte Toyota mit dem 1994 eingeführten RAV4, der Vorteile von Pkw mit denen eines Offroaders kombinierte.

Das neuartige Crossover-Konzept verband eine leichte und selbsttragende Karosserie mit einem hochgelegten 4x4-Fahrwerk. Als Antrieb diente ein kräftiger Zweiliter-Benziner mit dem der Japaner zunächst als Drei- und ab 1995 auch als Fünftürer auf die Erfolgsspur zusteuerte. Bis dahin waren kompakte Geländewagen mit Limousinen-Qualitäten nahezu unbekannt.

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