Volvo-Rückruf Display im EX30 kann versagen

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Etwa 72.000 Einheiten des elektrischen Kompakt-SUVs benötigen ein Softwareupdate. Es soll künftig verhindern, dass der Bildschirm im Cockpit nach Fahrzeugstart nur ein Testbild anzeigt.

Der EX30 hat ein Elektronikproblem.(Bild:  Volvo)
Der EX30 hat ein Elektronikproblem.
(Bild: Volvo)

Sicherheitsrelevante Fahrzeugfehler werden inzwischen auch bei Volvo gerne per Fernzugriff, also „over the air“ (OTA) behoben. Das gilt auch für die Aktion mit der internen Herstellerkennung „R10273“ für das Elektromodell EX30. In der Behördendatenbank für Rückrufe taucht sie trotzdem auf, denn auf Kundenwunsch oder bei Problemen mit der Datenübertragung findet immer noch ein Besuch der Vertragswerkstatt statt.

Bemängelt wird bei weltweit knapp 72.000 Einheiten, dass der Bildschirm im Cockpit wichtige Informationen wie die Fahrzeuggeschwindigkeit nicht mehr anzeigen könnte. Beim Starten des Fahrzeugs bestehe das Risiko, dass bestimmte Funktionsaufrufe das Display erreichen, bevor die Bilddaten geladen wurden, heißt es in einer uns vorliegenden Fehlermeldung. Das System registriert dies als Anzeigefehler und der Bildschirm geht in einen Diagnosemodus über, in dem verschiedene Testbildschirme angezeigt werden. Bei einem Neustart des Autos trete das Problem in der Regel nicht mehr auf, ergänzte ein Sprecher der deutschen Volvo-Pressestelle

Betroffen sind Kompakt-SUV aus dem Produktionszeitraum 6. September 2023 bis 30. April 2024. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) befinden sich etwa 12.000 Fahrzeuge in Deutschland, was laut dem Volvo-Sprecher aber die Menge der für den hiesigen Markt produzierten Fahrzeuge darstellt. Tatsächlich zugelassen seien hierzulande etwa 3.100 Stück. Die Dauer des notwendigen Softwareupdates für die Display Head Unit (DHU) taxierte er bei Durchführung im Vertragsbetrieb auf unter eine Stunde.

Für Fragen zur Maßnahme nennt das KBA eine Hotline-Nummer. Sie lautet 0221/9393393.

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