BMW Dreistelliger Millionen-Invest in Industriestandort Bayern

Von Silvia Lulei 2 min Lesedauer

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Bis Ende 2024 investiert die BMW Group rund 200 Millionen Euro in die Standorte Regensburg und Wackersdorf. Die Summen fließen unter anderem in ein neues Batterietestzentrum.

Der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat Albert Füracker informierte sich bei Werkleiter Armin Ebner über die aktuelle Situation des Regensburger BMW-Group-Standorts und besichtigte die Produktion von Hochvoltbatterien für Elektrofahrzeuge sowie die Fahrzeugmontage.(Bild:  BMW Group)
Der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat Albert Füracker informierte sich bei Werkleiter Armin Ebner über die aktuelle Situation des Regensburger BMW-Group-Standorts und besichtigte die Produktion von Hochvoltbatterien für Elektrofahrzeuge sowie die Fahrzeugmontage.
(Bild: BMW Group)

Die BMW Group investiert bis Ende 2024 rund 200 Millionen Euro in die bayerischen Standorte Regensburg und Wackersdorf. Unter anderem fließen die Gelder in eine Karosseriebau-Erweiterung in Neutraubling im Landkreis Regensburg sowie in den Bau eines Batterietestzentrums in Wackersdorf. Als der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat Albert Füracker am 25. Juni den Regensburger BMW-Group-Standort besuchte, informierte Werkleiter Armin Ebner den Minister über die Investitionspläne in der Oberpfalz.

Finanz- und Heimatminister Füracker teilte die Überzeugung von Ebner, dass eine starke industrielle Basis für Wachstum und Wohlstand in der Region unverzichtbar sei: „Die Karosseriebau-Erweiterung in Neutraubling und die Ansiedlung des Batterietestzentrums durch BMW in Wackersdorf sind starke Bekenntnisse für die Region und den Automobilstandort Bayern.“

Parallel zur Fertigung der aktuellen Modelle BMW X1 und BMW X2 bereitet sich das Regensburger Fahrzeugwerk derzeit auf die Produktion der nächsten Modellgeneration vor, die in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts anlaufen wird. „Auch in Regensburg bereiten wir uns schon jetzt auf die Neue Klasse vor, mit der wir als Unternehmen Maßstäbe bei Digitalisierung, Elektrifizierung und Zirkularität setzen wollen“, sagt Werkleiter Armin Ebner.

Vollauslastung im BMW-Werk Regensburg

Das BMW-Werk Regensburg arbeitet aktuell unter Vollauslastung im Dreischichtbetrieb. An jedem Arbeitstag werden derzeit rund 1.400 Fahrzeuge gefertigt – vom Verbrenner über den Plug-in Hybrid bis hin zum Elektrofahrzeug. Für 2024 rechnet Werkleiter Armin Ebner mit einer weiteren Stückzahlensteigerung in der Regensburger Fahrzeugproduktion. Konkret sei man in der Lage, bei entsprechender Marktnachfrage deutlich über 300.000 Einheiten im Jahr zu fertigen.

Das hohe Produktionsniveau schlägt sich auch in der Entwicklung der Mitarbeiterzahlen nieder. „2023 haben wir über 500 Mitarbeiter neu eingestellt. Für 2024 planen wir weitere 600 Neueinstellungen“, erläutert Ebner. Der Werkleiter bekräftigte, dass man am Werkstandort Regensburg im Zuge der so genannten BMW iFactory außerdem Akzente bei der Digitalisierung setze. Als erstes Werk in der Automobilindustrie weltweit setzt das Werk in der Serienfertigung beispielsweise auf einen durchgängig digitalisierten und automatisierten Prozess für Inspektion, Bearbeitung und Markierung von lackierten Fahrzeugoberflächen durch KI-gesteuerte Roboter.

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