Lacksystem Durchlackieren statt Warten

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

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Ein neuer wasserbasierter Basislack von Sikkens kommt ohne Ablüften zwischen den Schichten aus. Akzo Nobel verspricht dadurch bis zu 50 Prozent kürzere Lackierzeiten in Karosseriewerkstätten.

Für die Markteinführung von Sikkens Autowave Optima griff McLaren-Fahrer Lando Norris selbst zur Lackierpistole.(Bild:  Akzo Nobel)
Für die Markteinführung von Sikkens Autowave Optima griff McLaren-Fahrer Lando Norris selbst zur Lackierpistole.
(Bild: Akzo Nobel)

Die Szene im McLaren Technology Center zeigt den Formel-1-Piloten beim Auftragen des Basislacks auf eine Karosserieplatte – im typischen McLaren-Orange „Papaya". Was nach PR-Aktion aussieht, demonstriert den Kern des Systems. Der niederländische Lackkonzern Akzo Nobel Vehicle Refinishes hat unter seiner Marke Sikkens einen wasserbasierten Basislack vorgestellt.

Das Unternehmen setzt dabei auf eine Ein-Schritt-Anwendung, die ein Ablüften zwischen den Schichten entfallen lässt. Der Hersteller beziffert das Einsparpotenzial der Prozesszeit auf bis zu 50 Prozent. Für Werkstätten bedeutet das: Mehr Fahrzeuge pro Kabineneinsatz, kürzere Standzeiten, schnellere Kundenfreigabe. Die hohe Pigmentierung des Basislacks soll bereits mit 1,5 Schichten die erforderliche Deckkraft erreichen – gegenüber sonst üblichen zwei Schichten.

Energieeinsparungen und niedrigere Emissionswerte sind laut Akzo Nobel weitere Vorteile des Systems. Der Energieverbrauch liege demnach 60 Prozent unter dem herkömmlicher Basislacksysteme. Der VOC-Wert beträgt nach Anbieter 380 g/l und unterschreitet damit die gesetzliche Vorgabe von 420 g/l um zehn Prozentpunkte. Das Unternehmen betont die gleichbleibende Farbqualität und Oberflächenpräzision des neuen Produkts.

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