Pkw-Markt Februar
E-Auto-Neuzulassungen brechen ein
Anbieter zum Thema
Batterieelektrische Pkw waren im Februar weniger gefragt. Um über 15 Prozent gingen die Stromer-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. Plug-in-Hybride legten dagegen um mehr als 22 Prozent zu. Auch der Anteil reiner Verbrenner stieg.
Nach dem Aus der Umweltprämie verlieren die E-Auto-Neuzulassungen in Deutschland an Fahrt. Auch im Februar sank die Zahl der neu registrierten Stromer deutlich: 27.479 batterieelektrische Pkw kamen auf die Straße – ein Minus von 15,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Dienstag mitteilte. Dagegen legten Plug-in-Hybride um 22,3 Prozent auf 14.575 Einheiten zu. Auch der Marktanteil reiner Verbrenner (Benziner und Diesel) stieg von 49,9 auf 54,9 Prozent.
„Bei den gesunkenen Zulassungszahlen von rein batterieelektrisch betriebenen Pkw zeigen sich die ersten Auswirkungen der fast durchgängig niedrigen Auftragseingänge aus dem Vorjahr“, kommentierte ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn, Sprecher des Fabrikatshandels in Deutschland, die Situation. „In diesem Jahr kommt die Verunsicherung der Kaufinteressierten aufgrund des abrupten Stopps der Umweltprämie hinzu“, so Peckruhn. Das werde sich insbesondere negativ auf die privaten E-Auto-Neuzulassungen auswirken.
-
4 Wochen kostenlos testen
-
Danach 17,90 € / Monat
-
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen