Flottenmarkt E-Autos sind Türöffner und Frustförderer zugleich

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

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Mit den richtigen Elektromodellen können Hersteller in ganz neue Kundenkreise vorstoßen, speziell im Flottenmarkt. Doch der Verkaufserfolg ist zweischneidig. In der Praxis können viele Autos nicht überzeugen – vor allem aus einem Grund.

Mit Elektromodellen kommen Fabrikate in Fuhrparks, die vorher wenig Chancen hatten.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Mit Elektromodellen kommen Fabrikate in Fuhrparks, die vorher wenig Chancen hatten.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Elektromodelle sind für eine Marke ein Türöffner, um in bisher verschlossene Regionen des Firmenkundenmarktes vorzudringen. Gleichzeitig bedauern die Flottenmanager die geringe Auswahl an Elektrofahrzeugen – speziell in den günstigeren Segmenten. Die E-Mobilitätsstudie der Marktforschung Dataforce zeigt: Elektrofahrzeuge haben im gewerblichen Absatzkanal noch viel Potenzial, wenn die Hersteller die richtigen Modelle liefern.

Immer deutlicher zeigt sich dabei, dass die Einführung vollelektrischer Pkw in vielen Fuhrparks den Blick der Flottenmanager aufs Markenportfolio verändert hat. In der Folge wurde oder musste die Markenauswahl erweitert werden, da 43,5 Prozent der Gewerbekunden ihr Wunsch-BEV-Modell (BEV = Battery Electric Vehicle) bei einer Marke gefunden haben, die vorher nicht von der Fuhrpark-Policy des Unternehmens gedeckt war.