Zweiräder E-Roller-Hersteller suchen Handelspartner

Anbieter zum Thema

Auf dem Zweiradmarkt kommt die Elektromobilität bislang nur schleppend voran. Doch mit neuen Fahrzeugkonzepten scheinen die Anbieter nun die Erfolgsformel gefunden zu haben. Fehlen nur noch mutige Händler mit Lust auf ein neues Geschäftsfeld.

Keeway kommt aus China und gehört zur Qianjiang-Gruppe, die auch die italienische Marke Benelli besitzt. Das Unternehmen präsentierte auf der Intermot eine neue Baureihe von Elektrorollern. (Bild:  Rosenow – »kfz-betrieb«)
Keeway kommt aus China und gehört zur Qianjiang-Gruppe, die auch die italienische Marke Benelli besitzt. Das Unternehmen präsentierte auf der Intermot eine neue Baureihe von Elektrorollern.
(Bild: Rosenow – »kfz-betrieb«)

Auf der gerade stattgefundenen Motorradmesse Intermot in Köln konnte man sie noch einmal sehen, die alte Herrlichkeit der Motorradbranche: Sportmotorräder mit über 147 kW/200 PS, chromblitzende Cruiser mit satt blubbernden Zweizylindern und drahtige Reise-Enduros, die so aussehen, als könnte man mit ihnen ohne Pause bis nach Timbuktu fahren.

Gemeinsames und bislang scheinbar unersetzliches Merkmal aller Fahrzeugsegmente ist der Verbrennungsmotor, der auf dem Motorradmarkt in einer wesentlich größeren Vielfalt an Bauarten verwendet wird und das Fahrerlebnis viel stärker prägt als beim Auto. Wie soll sich hier der Elektromotor durchsetzen, der keinerlei unterscheidbare Merkmale bietet, von einem markanten Sound ganz zu schweigen?