Strategien der großen Autohändler
Effizienz-Offensive und Blick nach innen
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Die Zeit der Mobilitätsexperimente ist vorbei. Die Top-100-Händler justieren ihre Stellschrauben neu und sparen Kosten ein. Gebrauchtwagen, die Loyalisierung der Servicekunden und die künstliche Intelligenz rücken stärker in den Fokus.
Explodierende interne Kosten, volle Fahrzeuglager, eine hohe Zinslast, erodierende Neuwagenerträge, ein hoher Investitionsdruck und preissensible Kunden, die sich in Kaufzurückhaltung üben: Die Liste der Herausforderungen, mit denen sich die großen Autohausgruppen im Jahr 2026 konfrontiert sehen, ist groß. Ein Großteil der Top-100-Händler reagiert darauf, indem sie die Weichen neu stellen. Während es noch vor drei bis vier Jahren darum ging, sich vom Autohaus zum ganzheitlichen Mobilitätsanbieter zu entwickeln, der neben Autos auch Zweiräder verkauft oder Wohnmobile vermietet, heißt das Motto jetzt: Schluss mit Experimenten, zurück zum Kerngeschäft. Der Blick ist stärker denn je nach innen gerichtet. Strukturen und Prozesse werden verbessert, Kostenblöcke unter die Lupe genommen, Budgets gekürzt und die Produktivität gesteigert.
Fast schon überraschend angesichts dieser Entwicklung ist, dass der Abbau von Arbeitsplätzen nicht das Mittel der Wahl ist. Während die Automobilhersteller und -zulieferer im großen Stil Stellen streichen, hält der Autohandel weiter an seinen in den vergangenen Jahren mühsam gewonnenen Fachkräften fest.
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