Die großen Autohändler Deutschlands 2024 Ehrhardt – Vielfältigkeit in Thüringen

Von Dr. Martin Achter 4 min Lesedauer

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In etwas mehr als 40 Jahren Unternehmensgeschichte hat sich die Ehrhardt AG in Thüringen von einer kleinen Werkstatt zu einer wahren Größe am Markt entwickelt. Im Zentrum steht der Fahrzeughandel mit dem Aftersales. Daneben ist aber viel mehr entstanden.

Neben dem klassischen Fahrzeughandel und Service – im Bild der Audi-Terminal Arnstadt – ist die Ehrhardt AG heute mit einem breiten Angebot aktiv, welches das Kerngeschäft ergänzt.(Bild:  Ehrhardt AG)
Neben dem klassischen Fahrzeughandel und Service – im Bild der Audi-Terminal Arnstadt – ist die Ehrhardt AG heute mit einem breiten Angebot aktiv, welches das Kerngeschäft ergänzt.
(Bild: Ehrhardt AG)

Der Startschuss fiel noch zu Zeiten der DDR: Unternehmensgründer Wilfried Ehrhardt schloss 1983 einen Werkstattvertrag für die Pkw-Marke Trabant und das Kleinkraftrad-Fabrikat Simson ab. Die Werkstatt im südthüringischen Heldburg nahe der bayerischen Landesgrenze wuchs mit den Jahren und hatte zur Wende 1989 bereits 15 Mitarbeiter. Zu dieser Zeit fielen dann entscheidende Weichenstellungen für die Entwicklung zu dem Unternehmen, das Ehrhardt heute ist: Wilfried Ehrhardt bewarb sich um einen Händlervertrag im nahen Hildburghausen für die Marken Volkswagen und Audi – und kam zum Zug. Innerhalb eines Jahres entstand ein neuer Schauraum, und das Geschäft der heutigen Ehrhardt AG nahm Fahrt auf.

Aus dem einen Betrieb sind viele geworden: Mit ihren rund 590 Beschäftigten ist die Ehrhardt AG heute in vier Bundesländern an 14 Standorten aktiv. Zu den Vertriebsmarken VW und Audi haben sich über die Jahre die Konzernschwestern Seat/Cupra und Skoda gesellt und mittlerweile mit Hyundai und MG Motor auch zwei asiatische Fabrikate. Ehrhardt hat sein automobiles Kerngeschäft also breit diversifiziert. Dahinter steht ein zentraler Anspruch, den das Unternehmen an sich selbst stellt und den der Vorstandsvorsitzende Michael Ehrhardt selbstbewusst formuliert: „Wir wollen der größte Mobilitätspartner in Thüringen sein.“