Handel mit gebrauchten Sportwagen „Ein Ferrari ist für immer“

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 3 min Lesedauer

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Bis zu 14 Jahre alte Fahrzeuge können bei Ferrari die Zertifizierung „Approved“ durchlaufen. Vom Check mit gut 200 Punkten profitieren neben den Händlern auch die Servicepartner der Marke. »kfz-betrieb« erklärt die Details und die Unterschiede zu „Premium“ und „Classiche“.

Die Zertifizierung eines gebrauchten Ferrari beginnt mit dem Abarbeiten einer Checkliste mit gut 200 Punkten – von der Motordiagnose bis hin zur Frage, ob der Zigarettenanzünder vorhanden ist.(Bild:  Diehl – VCG)
Die Zertifizierung eines gebrauchten Ferrari beginnt mit dem Abarbeiten einer Checkliste mit gut 200 Punkten – von der Motordiagnose bis hin zur Frage, ob der Zigarettenanzünder vorhanden ist.
(Bild: Diehl – VCG)

Auch ein Ferrari wird mal zum Gebrauchtwagen. Dann steht er nicht selten in der Ausstellung eines auf Sportwagen spezialisierten Händlers – eines freien Händlers. Das würde der Hersteller gern ändern, also seinen Handels- und Servicepartnern mehr Geschäft verschaffen, und forciert deshalb das Gebrauchtwagen-Zertifizierungsprogramm „Ferrari Approved“ für bis zu 14 Jahre alte Fahrzeuge.

Genau genommen existiert das Programm bereits seit 2009. Für „Ferrari Approved“ durchläuft jeder zu zertifizierende Gebrauchtwagen einen Check aus gut 200 Punkten. Kontrollen der Technik bis hin zur Funktion der Assistenzsysteme gehören ebenso dazu wie die Ins­pektion der Karosserie und des Innenraums auf Schäden sowie die Kontrolle der Schlüssel, der Dokumente und des Pannenzubehörs auf Vollständigkeit. Ist der Kaufvertrag bereits unterschrieben, kommen unter anderem das Volltanken und das Einstellen der Radiosender nach Kundenwunsch hinzu.