Fiat
Ein Panda macht auf Bergziege
Anbieter zum Thema
Vor 40 Jahren präsentierte Fiat mit dem Panda 4x4 etwas bislang ziemlich Einmaliges: einen Kleinstwagen mit den Kletterfähigkeiten eines Gebirgsbewohners – zumindest fast. Auf jeden Fall kam diese „tolle Kiste“ auch dorthin, wo normale Pkw nicht hinkamen.
Über vier Millionen Stück. Keine Frage, das, was Fiat 1980 auf die Straßen Europas brachte, wurde sprichwörtliche zum Millionen-Seller und damit zu einem großen Erfolg für die Turiner. Mit dem Panda – in der deutschen Werbung mehr oder minder liebevoll „tolle Kiste“ tituliert – schloss der Hersteller die eigene Angebotslücke im Segment der Kleinstwagen, die mit dem Ende des 600 bzw. 770 entstanden war. Und kaum drei Jahre nach Marktstart des Kleinen staunte die Fachwelt nicht schlecht über das, was die Italiener als Ergänzung nachschoben: eine Allradvariante des kleinen Kastens auf Rädern.
Dazu hatte sich Fiat an Steyr-Puch, ein erfahrenes Unternehmen in Sachen geländegängige Antriebe, gewandt, um das Stadtauto in einen kleinen und leichten Geländewagen zu verwandeln. Dazu haben die Österreicher ein 4x4-System entwickelt, das durch Einfachheit und Robustheit besticht: Per Hebel vor dem Schaltknauf auf dem Mitteltunnel schaltet der Fahrer den Hinterradantrieb zu. Auf ein Mitteldifferenzial hat Steyr-Puch verzichtet. Daher die dringende Empfehlung, den Allradantrieb nur auf rutschigem Untergrund und bei niedriger Geschwindigkeit einzusetzen – sonst knirscht es im Antriebsstrang. Das Fünfganggetriebe verfügt über einen besonders kurz übersetzten ersten Gang, um auch starke Steigungen zu bewältigen.
-
4 Wochen kostenlos testen
-
Danach 17,90 € / Monat
-
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen