Reifendruck-Kontrollsysteme
Ein Zug mit 22 Sensoren
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Lange hat es gedauert, doch nun ist es so weit: Die EU macht das RDKS für Lkw und Anhänger/Auflieger zur Pflichtausstattung. Die dafür nötigen Sensoren unterscheiden sich allerdings von denen für Pkw.
Für den unvoreingenommenen Beobachter war es schon immer schwer zu verstehen, warum Pkw bereits seit 2014 mit einem Reifendruck-Kontrollsystem ausgestattet sein müssen, Lkw aber bislang noch nicht. Denn die für Pkw angeführten Argumente treffen ja auch auf schwere Nutzfahrzeuge zu: Der EU-Kommission ging es bei der Einführung der RDKS-Pflicht vor allem um eine Senkung der CO2-Emission. Denn Reifen mit zu niedrigem Fülldruck weisen einen höheren Rollwiderstand auf und steigern so den Kraftstoffverbrauch.
Zwar könnte man denken, dass Spediteure von selbst auf einen korrekten Reifenzustand bei ihren Fahrzeugen achten, schließlich machen die Kraftstoffkosten einen erheblichen Teil der Transportkosten aus. Hinzu kommt die große Gefahr, die von Lkw-Reifen mit Minderdruck ausgeht: Immer wieder führen Platzer zu Unfällen oder Bränden. Und selbst wenn es nicht zum Schlimmsten kommt, kostet ein Liegenbleiber mit anschließendem Reifenwechsel auf der Autobahn schnell einen vierstelligen Betrag.
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