Volvos Vertriebsmodell der Zukunft „Eine fertige Lösung haben wir noch nicht“

Von Julia Mauritz 6 min Lesedauer

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Digitaler Direktvertrieb bis 2025 und Wechsel zur unechten Agentur: Volvo Deutschland wollte den Vertrieb zügig auf ganz neue Beine stellen. Jetzt nimmt der Importeur Tempo raus. Die beiden Manager Axel Zurhausen und Mark-Jeroen Kandybowicz erklären warum.

Axel Zurhausen (l.), Manager Online Sales, und Jeroen Kandybowicz, Manager B2B Performance bei Volvo Deutschland, setzen große Erwartungen in den neuen Volvo EX30.(Bild:  Christian Bittmann)
Axel Zurhausen (l.), Manager Online Sales, und Jeroen Kandybowicz, Manager B2B Performance bei Volvo Deutschland, setzen große Erwartungen in den neuen Volvo EX30.
(Bild: Christian Bittmann)

Das erklärte strategische Ziel von Volvo ist der Direktvertrieb mit einem Omnichannel-Ansatz. Wie schreitet dieses Vorhaben voran?

Mark-Jeroen Kandybowicz: Es schreitet gut voran. Wir vertreiben bereits zahlreiche Fahrzeuge direkt, sowohl im Vermietgeschäft als auch über unser Auto-Abo. Diesen Anteil wollen wir weiter steigern. Mit unserem Omnichannel-Ansatz wollen wir sicherstellen, dass die Kunden die Fahrzeuge über ihren favorisierten Kanal beziehen. Sobald wir die Bestellbücher für ein neues Modell öffnen, ist dieses in der Regel gleich über alle Kanäle verfügbar – auch im Abo. Gleichzeitig schnüren wir aber auch rein digitale Fahrzeugangebote mit attraktiven Raten. Uns ist bewusst, dass wir nicht jedes Auto rein digital verkaufen werden.