Rädereinlagerung Ergonomie stärker in den Fokus gerückt

Von Jakob Schreiner 2 min Lesedauer

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Die wachsende Größe und das steigende Gewicht von Autoreifen stellen neue Herausforderungen für Werkstätten dar. Dabei rückt der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter zunehmend in den Mittelpunkt. Die Scholz Automotive Logistik (SAL) hat ihre Produkte und Prozesse auf ergonomische Bedürfnisse abgestimmt.

Große und wuchtige Reifen wiegen gut und gerne mal über 25 Kilogramm. Für die Mitarbeiter im Räderlager bedeutet das oft Schwerstarbeit. Mit dem richtigen System lässt sich der Kraftaufwand aber deutlich reduzieren.(Bild:  SAL GmbH)
Große und wuchtige Reifen wiegen gut und gerne mal über 25 Kilogramm. Für die Mitarbeiter im Räderlager bedeutet das oft Schwerstarbeit. Mit dem richtigen System lässt sich der Kraftaufwand aber deutlich reduzieren.
(Bild: SAL GmbH)

Die Rädereinlagerung hat sich als wertvolles Kundenbindungsinstrument etabliert: Ein eingelagerter Satz Räder garantiert dem Betrieb mindestens zwei Kundenkontakte pro Jahr und bietet zahlreiche Umsatzchancen. Doch die körperlich anstrengende Arbeit, die mit der Rädereinlagerung verbunden ist, wird oft vernachlässigt. Die Scholz Automotive Logistik (SAL) hat dies erkannt und ergonomische Lösungen entwickelt, die den gesamten Prozess der Rädereinlagerung begleiten.

Bereits bei der Demontage der Räder an der Hebebühne setzt die SAL an. Nach der Demontage können die Räder mit einer speziellen Greifkarre, dem „Catcher“, gestapelt transportiert werden. Dank zweier Rollen lässt sich die Karre auch umlegen und abstellen, was das komfortable Einsetzen der Räder in eine Waschmaschine oder die unteren Regalebenen ermöglicht.

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Für höhere Regalebenen steht der „Übergeber“ von SAL bereit. Der Stapel Räder wird von der Greifkarre auf den Übergeber umgeladen und dann auf die Gabel des Regalbediengeräts, den „Gorilla“, übertragen. Dieses Gerät ist mit einem elektrischen Lift ausgestattet, der die Räder in die optimale Bedienerposition bringt. So müssen die Mitarbeiter die Räder nur leicht aufrichten, um sie in das Regal zu schieben bzw. zu rollen. Hat das Regal noch zusätzlich Abrollböden und Führungsstreben, wie man sie von der SAL erhält, wird das Einlagern durch das einfache Rollen ein Kinderspiel. So entsteht ein effizienter und ergonomischer Ein- bzw. Auslagerungsprozess, der die Kräfte der Mitarbeiter schont.

Für den Transport der Räder an andere Standorte bietet SAL einen Anhänger mit Absenkfunktion und klappbarer Heckklappe an. Dieser kann ohne körperliche Anstrengung mit dem Catcher be- und entladen werden. Bei großen Mengen kommt dabei das neue Räder-Transportsystem „Hummel“ zum Einsatz, das sechs Radsätze gleichzeitig transportiert – ohne manuellen Kontakt.

SAL bietet all diese Produkte auch im Mietkauf an, was es Betrieben ermöglicht, sofort von einem optimierten Lagerprozess zu profitieren. Laut Hersteller amortisieren sich die Investitionen nach etwa sechs Jahren. Danach gehen die Systeme in den Besitz des Betriebs über.

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