Burkhard Weller „Es geht nicht um einen Wettbewerb mit dem ZDK“

Von Doris S. Pfaff 4 min Lesedauer

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Mit dem „Verband der Autohändler Deutschlands“ will Burkhard Weller ein Sprachrohr initiieren, dass es seiner Ansicht nach mit dem ZDK bislang noch nicht gab. Der Zentralverband solle dadurch „die Kurve kriegen".

Burkhard Weller, geschäftsführender Gesellschafter der Wellergruppe, versteht den neuen Autohändlerverband VAD als Ergänzung zum ZDK.(Bild:  Weller)
Burkhard Weller, geschäftsführender Gesellschafter der Wellergruppe, versteht den neuen Autohändlerverband VAD als Ergänzung zum ZDK.
(Bild: Weller)

Herr Weller, Sie haben angekündigt, den bisherigen VMH (Verband der Markenhändler) neu zu beleben. Was sind die zentralen Gründe für diesen Schritt – auch vor dem Hintergrund der gerade erfolgten Wahl Thomas Peckruhns als neuer Präsident des ZDK?

Burkhard Weller: Es geht nicht darum, den VMH zu beleben, der VMH hat sein Ziel erreicht. Jetzt geht es um eine starke Stimme für die Händler, gegenüber der Politik und den Herstellern. Die gibt es bis jetzt nicht, weil der ZDK, aber auch die Markenverbände andere Aufgaben haben und etwaige Rücksichten nehmen müssen. Es geht nicht um einen Wettbewerb mit dem ZDK und schon gar nicht mit der Wahl von Thomas Peckruhn. Ich schätze Herrn Peckruhn als neuen ZDK-Präsidenten sehr und wünsche ihm alle Kraft, den ZDK zu reformieren. Wir wollen mit dem VAD – dem Verband der Autohändler Deutschlands – eine starke Stimme für den Handel sein.