Diagnose
Esitronic 2.0: Sag leise „Tschüss!“
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Evolution oder Revolution? Wie auch immer, Fakt ist: Die bekannte Diagnosesoftware wird sich ab dem kommenden Januar mächtig verändern. Und das gilt fürs Aussehen wie den Inhalt gleichermaßen.
Mit „Das Bessere ist des Guten Feind“ soll der französische Philosoph und Schriftsteller Voltaire einen lateinischen Spruch frei übersetzt haben. Obwohl rund 300 Jahre alt, hat er bis heute nichts an Gültigkeit verloren – im Gegenteil. In Bezug auf das Kfz-Handwerk, das sich gerade im Hinblick auf moderne Technologien rasant schnell entwickelt, ist er aktueller denn je. So trifft besagtes Zitat auch auf Boschs bekannte Multimarken-Diagnosesoftware zu, mit vollem Namen „Esitronic 2.0 online“. Während sie sich seit ihrem Erscheinen 1991 kontinuierlich weiterentwickelt hat (die letzte signifikante Veränderung war 2018 der Wechsel auf „2.0“, weg von der CD/DVD hin zur reinen Onlineanwendung), also das Prinzip der Evolution pflegte, kommt die ab Januar Einzug haltende Veränderung eher der französischen Revolution gleich.
Zwar sollen ab 2024 keine Köpfe rollen, wohl aber wird Bosch alte und vertraute Zöpfe abschneiden. „Die Esitronic wird ein komplett neues Produkt“, verkündete Florian Länge, Produktmanager Esitronic, unlängst bei einem Pressegespräch. Es beginnt bereits mit dem Startbildschirm, den fortan rund 75.000 Esitronic-Kunden weltweit präsentiert bekommen: Er kommt dann im typischen „Kachel-Look“ daher (siehe Bild). Der Vorteil: Nutzer können direkt und ohne Umwege auf bestimmte Funktionen ihres elektronischen Werkzeugkastens zugreifen. Um die Umgewöhnung für Werkstätten abzupuffern bzw. niemanden zu verschrecken, geht es nach Wahl der gewünschten Funktion im gewohnten Look-and-feel weiter – vorerst.
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