EU-weiter Fahrzeugeinkauf: Bündelung der Kräfte
Für kleine Kfz-Betriebe wird die Lage in den kommenden Jahren nicht leichter: Händlernetze dünnen aus, Fahrzeugtechnik wird komplexer, Kosten steigen, Margen sinken. Die Kooperation mit einem starken Einkaufspartner kann hier helfen.
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Hubert Thies in Werneuchen bei Berlin gehörte in den Neunzigerjahren zu den ersten Händlern, denen Volkswagen die Verträge kündigte. Als sein Sohn Remo vor rund sechs Jahren den Betrieb übernahm, suchte er nach einem Mehrmarkenimport aus europäischen Ländern. Schließlich wollte er seinen Kunden auch nach der Trennung von VW Neuwagen anbieten können, die dann wiederum zur Auslastung seiner Werkstatt beitragen würden. Bei der Toha Automobil-Vertriebs GmbH im niederbayerischen Hinterschmiding wurde er fündig. Seither ist Thies einer von derzeit 450 Premiumpartnern.
Die Idee des Mehrmarkenhandels ist unter Verkaufsaspekten gut. Denn wer nur Fahrzeuge einer Marke anbietet, kann den Großteil der Besucher seiner Webseite und seines Autohauses nicht zufrieden stellen. Doch wenn vom Sales auch der Aftersales profitieren soll, wird es schon schwieriger. Denn es müssen für alle Marken Diagnosegeräte angeschafft und die Mechaniker geschult werden. Alternativ kooperiert man mit entsprechenden Werkstätten. Oder man macht es wie das Autohaus Thies und schließt sich einem der zahlreichen Werkstattverbünde an. Obwohl er mit der Werkzeugausstattung eines früheren Volkswagen-Partners ohnehin schon viele Marken des Konzerns betreuen kann.
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