Skoda Plus Überarbeitetes Gebrauchtwagenprogramm soll Händler stärken

Von Andreas Grimm 5 min Lesedauer

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„Simply clever“ will Skoda neben dem Neuwagenangebot auch im Gebrauchtwagengeschäft sein. In den vergangenen Monaten hat der Importeur das Skoda-Plus-Programm überarbeitet. Dass in diesem Zug die CI verändert wurde, hat jedoch einen anderen Grund.

Das Gebrauchtwagenprogramm Skoda Plus bekommt ein neues Erscheinungsbild, angelehnt an die veränderte CI im Handel.(Bild:  Schandert)
Das Gebrauchtwagenprogramm Skoda Plus bekommt ein neues Erscheinungsbild, angelehnt an die veränderte CI im Handel.
(Bild: Schandert)

Vor gut sieben Jahren hatte Skoda in Deutschland das Programm „1+ Gebrauchtwagen“ eingestampft und durch das Nachfolgeprogramm „Skoda Plus“ ersetzt. In den vergangenen Monaten hat der Importeur nun an einer Weiterentwicklung des Gebrauchtwagenprogramms gefeilt. Im Kern hat sich an der Zielrichtung allerdings nichts verändert: Skoda Plus soll, damals wie heute, das Gebrauchtwagengeschäft im Handel professionalisieren. Das hat das Programm bei Lichte betrachtet mit den Angeboten anderer Marken gemein, ob sie nun „Junge Sterne“ (Mercedes) oder „Zertifizierte Gebrauchtwagen“ (VW) heißen.

Im Skoda-Netz hat das Gebrauchtwagenprogramm die Besonderheit, dass es derzeit nur von einem kleineren Teil der Partner genutzt wird. Der andere Teil, meist Autohäuser mit mehreren Marken des Volkswagenkonzerns, nutzt das VW-Programm, das implizit Skoda mit einbezieht. Skoda Plus einzusetzen ist keine Pflicht, wohl aber ein Angebot „zu einer zukunftsorientierten unternehmerischen Entscheidung“. Weshalb Peter Kühl, Leiter Einzelkunden-Agentur & Handelsnetz bei Skoda Auto Deutschland (SAD), grundsätzlich schon Potenzial sieht, die Beteiligung des Handels zu erhöhen. Setzen im VW-Netz bis zu 85 Prozent der Partner auf „Zertifizierte Gebrauchtwagen“, hat Skoda Plus eine geschätzte Netzabdeckung von 30 Prozent. Im Hinblick auf die konzerninterne Programmgestaltung, aber auch weil viele Skoda-Partner das Geschäft an einem Standort bündeln – vor allem den Vertrieb junger Gebrauchtwagen –, „schauen wir auf eine höchstmögliche Abdeckung über unsere Investoren“, sagt Kühl.