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Fahrzeuglogistik: Eine Fahrt für einen Euro

Autor / Redakteur: Timo Bürger / Julia Mauritz

Überführungsfahrten von Autohäusern oder -vermietungen an Privatleute vermitteln – das ist die Idee von Flipcar. 2019 ging das Start-up an den Start – und seitdem ist viel passiert.

So sieht die Flipcar-App auf dem iPhone aus.
So sieht die Flipcar-App auf dem iPhone aus.
(Bild: Flipcar)

Egal ob Autohäuser, Leasinggesellschaften oder Autovermietungen – sie alle stehen vor dem gleichen Logistikproblem: Ein Kraftfahrzeug muss von A nach B überführt werden. Dies bedeutet eine erhebliche personelle und finanzielle Belastung. Wie also lässt sich mit wenig monetärem und zeitlichem Aufwand ein Auto zum Kunden bringen? Vergibt man den Auftrag an externe Fahrzeuglogistiker, oder führt man ihn selbst aus? Das junge Unternehmen Flipcar will mit seinem neuen Geschäftsmodell die Lösung für dieses Dilemma bieten.

Die Idee des Start-ups: Überführungsfahrten, auch kurzfristige, sollen an Privatleute vermittelt werden. Als Alternative zu Bus und Bahn, Mitfahrgelegenheiten oder Carsharing können Hinz und Kunz nun ihr Wunschfahrzeug suchen und buchen. Das geschieht wie folgt: Smartphone-App laden, registrieren, das gewünschte Fahrzeug reservieren und mit den üblichen Unterlagen (Fahrerlaubnis, Personalausweis und Kreditkarte) das Auto beim Standort abholen und los geht’s. Allerdings: Nicht immer ist es genau der Traumwagen, der überführt werden muss.