FCA präzisiert Umstrukturierung der Vertriebsspitze
An die Zeit mit Giorgio Vinciguerra haben die Fiat-Händler keine guten Erinnerungen. Jetzt kommt der Italiener bei Jeep und Alfa zurück. Anders als ursprünglich vom Importeur kommuniziert soll es nun doch weiterhin drei Markenchefs für Deutschland geben.
Anbieter zum Thema

Giorgio Vinciguerra verantwortet künftig die Marken Jeep und Alfa Romeo in Deutschland. FCA Deutschland präzisierte am Dienstag die »kfz-betrieb«-Meldung vom Vortag, wonach die Vertriebsspitze des Importeurs umgebaut werden soll. Demnach werden den beiden Markenchefs der vier FCA-Pkw-Marken zwei Marketingverantwortliche auf Direktorenebene zur Seite gestellt. Die bisherigen „Country-Brand-Manager" sind also künftig Vertriebsdirektoren.
Dabei soll der erst im April als Fiat-Deutschland-Chef abgelöste Giorgio Vinciguerra den kürzlich abgesetzten Stefan Moldaner bei Jeep und Alfa ersetzen. Sowohl Moldaner als auch Vinciguerra wird von den Händlern angelastet, die im Zuge der aktuellen Turiner Stellungskämpfe ausgerufenen, absurd überhöhten Absatzplanungen widerstandslos und ungefiltert an die Vertriebspartner durchgereicht zu haben.
Laut FCA sollen die bisherigen Marketingverantwortlichen bei Fiat/Abarth und Jeep/Alfa zu Direktoren befördert werden – damit stehen sie künftig auf derselben Ebene wie die Vertriebschefs. Bei Jeep und Alfa trifft das auf Rebecca Reinemann zu. Bei Fiat und Abarth ist die Position des Marketingverantwortlichen bereits seit einiger Zeit unbesetzt. Annika Löwe hatte es im Sommer in die Konzernzentrale nach Turin gezogen. Diese Position ist also erneut zu besetzen.
Als Fiat-Vertriebschef fungiert wie bereits vermeldet weiterhin Roberto Debortoli. Bei Fiat Professional verbleibt Andreas Mayer auf dem Chefposten.
(ID:44941702)