Kreise: Alfa-Jeep-Chef Moldaner ist weg

Händler wurden am Freitag schriftlich informiert

| Autor: Andreas Grimm

Stefan Moldaner ist laut Informationen aus dem Markt nicht mehr Alfa- und Jeep-Chef in Deutschland.
Stefan Moldaner ist laut Informationen aus dem Markt nicht mehr Alfa- und Jeep-Chef in Deutschland. (Bild: Rehberg)

Bei FCA Deutschland dreht sich das Personalkarussell wieder eine Umdrehung weiter. Wie am Freitag aus Händlerkreisen zu erfahren war, ist der Direktor Vertrieb und Marketing von Alfa Romeo und Jeep Deutschland, Stefan Moldaner, nicht mehr in seiner bisherigen Funktion aktiv. Auf Anfrage von »kfz-betrieb« wollte der Importeur den Vorgang allerdings nicht kommentieren.

Der 49-jährige Moldaner war seit Juni 2015 in seiner bisherigen Funktion für den Importeur aktiv. Für den Hersteller selbst arbeitete er seit dem Jahr 2012, damals zunächst in Deutschland als Brand County Manager für Jeep und die inzwischen nicht mehr vertriebene Marke Lancia. Nach einem knapp zweijährigen Ausflug nach Turin als Jeep-Vertriebschef für die EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) kehrte er nach Frankfurt zurück.

Zuletzt fiel seine Zulassungsbilanz in Deutschland für die beiden verantworteten Marken durchwachsen aus. Während der Absatz der fast schon abgeschriebenen Marke Alfa Romeo im laufenden Jahr um fast 60 Prozent gestiegen war, gingen die Jeep-Verkäufe um knapp 15 Prozent zurück.

In den vergangenen Monaten hatte FCA Germany wieder vermehrt mit Personalwechseln von sich Reden gemacht. Anfang Juli war überraschend Geschäftsführer Giorgio Gorelli ausgeschieden. Derzeit hat in der Importeurszentrale Gaetano Thorel das Sagen, er gilt aber eigentlich als Interimslösung.

Mitte September hatte dann Udo Kirk, langjähriger Netzentwickler und zuletzt Schulungsleiter von FCA Germany, das Unternehmen verlassen. Wenige Tage später folgte der Abgang von Rainer Ohlenhard, langjähriger Chef der Fiat-Niederlassungen in Deutschland.

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