Fiat und Dodge: Ungewollte Airbag-Auslösung
Ein seit Sommer bekannter Rückruf startet nun auch bei uns. Über 11.400 Freemont müssen in die Werkstatt. Auch Grauimporte des Dodge Journey sind betroffen.

Bereits seit Sommer steht fest, dass nahezu alle Fiat Freemont wegen eines Airbag-Problems in die Werkstatt müssen. Nun läuft die Rückrufaktion auch in Deutschland an. Bei dem Crossover-Modell aus dem Produktionszeitraum 14. Oktober 2010 bis 20. April 2015 könnte die Lenkradverkabelung möglicherweise eingeklemmt und somit die Isolierung der Kabel beschädigt worden sein. „Aufgrund dessen kann es zu einem Kurzschluss kommen, welcher den Fahrerairbag unvermittelt auslöst“, sagte eine Sprecherin von FCA Germany auf Anfrage.
Von weltweit 125.000 betroffenen Freemont wurden laut Sprecherin 11.434 Fahrzeuge von FCA Germany in Verkehr gebracht. Zum Schwestermodell Dodge Journey konnte sie keine Zahl für Deutschland nennen, weil das Fahrzeug hierzulande seit dem Marktstart des Freemont nicht mehr offiziell angeboten wurde. Laut Kraftfahrt-Bundesamt waren Anfang dieses Jahres 2.333 Einheiten des Journey hierzulande zugelassen. Weltweit geht es um über 645.000 Fahrzeuge.
Der Aufenthalt in der Vertragswerkstatt ist mit etwa einer Stunde angesetzt. An den betroffenen Fahrzeugen müsse die Lenkradverkabelung überprüft und gegebenenfalls repariert oder ausgetauscht werden. Die Fiat-Rückrufaktion trägt in Deutschland den Code „6157“. Der Code für den Dodge Journey lautet „T47“.
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