Neuwagenvertrieb Fisker setzt nun doch auf Händler

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Der E-Auto-Hersteller kommt nicht recht ins Laufen, die Verkaufszahlen bleiben hinter den Zielen zurück. Nun verabschiedet sich Henrik Fisker von der Idee des reinen Direktvertriebs – und verrät, welchen Nutzen der stationäre Handel für den Hersteller hat.

Schauräume mit Fisker-Signalisation wird es künftig häufiger geben. Der E-Auto-Bauer sucht Vertriebspartner.(Bild:  Fisker Inc.)
Schauräume mit Fisker-Signalisation wird es künftig häufiger geben. Der E-Auto-Bauer sucht Vertriebspartner.
(Bild: Fisker Inc.)

Der Elektroautobauer Fisker rückt vom Konzept des Direktvertriebs ab. Wie das Unternehmen zum Jahresstart mitteilte, setzt das Unternehmen künftig auf ein sogenanntes Händler-Partnerschaftsmodell. Dahinter steckt wohl ein Mischsystem aus Direktvertrieb und Agentursystem. Unternehmensangaben zufolge ist der Hersteller seit November in Gesprächen mit potenziellen Händlern. Starten soll der Händlervertrieb in Nordamerika schon im ersten Quartal 2024.

Die eigenbetriebenen Schauräume in Metropolen, wie sie es in Wien, München oder Kopenhagen schon gibt, genannt „Fisker Center +“, wird es wohl weiterhin geben, da Fisker für Europa explizit ein hybrides Vertriebsmodell plant. Man wolle in den europäischen Märkten Vertriebs- und Distributionspartner gewinnen, aber auch den Direktverkauf fortsetzt, heißt es in einer Mitteilung.