Ford-Chefentwickler: Robotaxis sind nach vier Jahren Schrott

Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

Im Zusammenhang mit autonomen Fahrzeugen fällt häufiger die Prognose nach einer sinkenden Autonachfrage. Laut Ford-Chefentwickler John Rich ist jene Annahme aber falsch.

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Ford arbeitet schon länger am autonomen Fahren – seit kurzer Zeit gemeinsam mit VW.
Ford arbeitet schon länger am autonomen Fahren – seit kurzer Zeit gemeinsam mit VW.
(Bild: Ford)

Das autonome Auto könnte ein lohnenswertes Geschäft für die Fahrzeughersteller werden. Der harte Einsatz als Roboter-Shuttle sorgt für hohen Verschleiß und schnellen Ersatzbedarf. Bereits nach rund vier Jahren seien die Autos bereit zur Ausmusterung, prognostiziert John Rich, Chefentwickler für autonome Fahrzeuge bei Ford, in einem Interview mit dem britischen „Telegraph“.

Der Autohersteller will seine Roboter-Fahrzeuge nicht an Privatpersonen, sondern ausschließlich an Mobilitätsdienste verkaufen. Dort sollen sie permanent im Einsatz sein. Die erwartete Lebensdauer entspricht daher eher der eines Taxis als der eines Privat-Pkw. Letztere sind in Europa rund 12 Jahre im Einsatz.

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