Ford führt den Videobeweis ein
Mit dem „Video-Check“ können die Ford-Partner ihren Kunden künftig ein detailliertes und authentisches Bild vom Reparaturbedarf übermitteln. Der Mechaniker filmt und kommentiert den Befund am Fahrzeug – und der Kunde entscheidet dann, ob er die Arbeiten durchführen lassen will.

Mehr Transparenz bei Wartungsarbeiten und Reparaturen in der Kfz-Werkstatt soll nun ein neuer Service von Ford bieten. Kunden erhalten auf Wunsch online ein Video, auf dem der Mechaniker den Wagen auf der Hebebühne untersucht und den Zustand sowie einen eventuellen Reparaturbedarf erläutert. Parallel dazu werden die kalkulierten Kosten angezeigt. Der Kunde erhält danach eine SMS und eine E-Mail und kann das Video auf einem beliebigen Endgerät anschauen. Anschließend kann der Kunde per Knopfdruck den Auftrag vergeben oder darauf verzichten.
Das Möllner Autohaus an der Salzstraße hat bereits ein Beispielvideo veröffentlicht, auf dem ein Mechaniker dem Kunden die notwendigen Arbeiten in Wort und Bild erläutert.
Die Kunden sollen dank des Ford-„Video-Checks“ besser und bequemer entscheiden können, ob sie die Arbeiten durchführen lassen wollen oder nicht. Angeboten wird der zusätzliche Service in Deutschland zunächst von rund 300 Partnerbetrieben.
In einem offiziellen Ford-Spot wird der gesamte Ablauf – vom Filmen bis zur Freigabe der Reparatur durch den Kunden – gezeigt.
Das für die Weiterverarbeitung des Videos notwendige Kommunikationsprogramm wird vom britischen Technologieunternehmen Citnow bereitgestellt. Das Unternehmen hat zusammen mit Ford den Video-Check entwickelt.
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