Ford-Partnerverband Fords Geschäftsmodell auf dem Prüfstand

Von Julia Mauritz 6 min Lesedauer

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Ford durchläuft gerade die wohl schwierigste Phase seiner Transformation: Folglich standen zahlreiche brenzlige Themen auf der Agenda der Jahreshauptversammlung des Ford-Partnerverbands – insbesondere die Neupositionierung im Pkw-Geschäft.

V. l.: Harald Theyssen, Geschäftsführer Ford Händler-Dienstleistungsgesellschaft (FHD), Christian Weingärtner, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Ford Deutschland, Johann Gesthuysen, Präsident des Ford-Partnerverbands, und Fabio Krause, Geschäftsführer Ford-Partnerverband, wollen die Herausforderungen gemeinsam meistern.(Bild:  Mauritz – » kfz-betrieb«)
V. l.: Harald Theyssen, Geschäftsführer Ford Händler-Dienstleistungsgesellschaft (FHD), Christian Weingärtner, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Ford Deutschland, Johann Gesthuysen, Präsident des Ford-Partnerverbands, und Fabio Krause, Geschäftsführer Ford-Partnerverband, wollen die Herausforderungen gemeinsam meistern.
(Bild: Mauritz – » kfz-betrieb«)

Die Inhalte der neuen Stufen- und Serviceverträge, die zum 1. April 2025 in Kraft treten werden, die Gestaltung der Marge für die E-Autos, die Ford bis 2025 einführt, Defizite im operativen Geschäft und die Handlungsoptionen, die Ford-Partner bei einer erzwungenen oder freiwilligen Kündigung haben: Die Themenvielfalt auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Ford-Partnerverbands war groß. Das Händlerinteresse auch. Über 750 Ford-Partner nahmen an der Veranstaltung teil. Kein Wunder, schließlich befindet sich der Ford-Handel mitten im tiefgreifendsten Transformationsprozess seiner Geschichte.

Im Pkw-Bereich fallen die Volumenmodelle, die jahrzehntelang das Rückgrat der Marke gebildet haben, weg. Im Nutzfahrzeuggeschäft heißt es wiederum: volle Kraft voraus. Ford plant in diesem Bereich perspektivisch nicht weniger als eine Verdopplung des Geschäfts.